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Tonträger-Review
 
Pop Etc - Pop Etc

Pop Etc - Pop Etc
Rough Trade Records/Beggars Group/Indigo
Format: CD

"Big Echo", das zweite Album der Band The Morning Benders, sicherte sich im Jahr 2010 noch einer unserer begehrten "Platte der Woche"-Trophäen. Was hat das jetzt mit einer Band names Pop Etc zu tun, könnte man sich fragen. Ganz einfach: "Pop Etc" ist der direkte Nachfolger zum tollen "Big Echo". Denn The Morning Benders haben sich in Pop Etc umbenannt, nachdem sie festgestellt hatten, dass "bender" in Europa einer homophober Begriff ist.

Eigentlich eine gute Sache, so eine Namensänderung mit dieser Motivation. In diesem Fall zog der Wechsel jedoch auch eine grundlegende Neuausrichtung im Bandsound nach sich. Und der ging ganz schön in die Hose. Auf dem Albumcover kann man zwar u.a. die Worte "Rock", "Soul", "Techno", "Punk", "Folk", "Jazz", "Psych" usw., was man auf der Platte dann aber findet, ist der klebrigste, albernste und mit Autotune überfrachtetste Synthie-Pop, den man vermutlich dieses Jahr zu hören bekommen wird. Man könnte meinen, hier hätte der schreckliche Typ von Owl City gemeinsam mit Dieter Bohlen ein Album aufgenommen.

Okay: Es ist nicht alles auf "Pop Etc" ganz und gar grauenhaft. "Live It Up" z.B. (unten im Video) kann man sich noch anhören - was es aber nicht zu einem guten, sondern vielleicht gerade mal zu einem okayen Song macht. Auch "R.Y.B." geht irgendwie noch so durch. Die ersten zwei bis drei Tracks aber ohne Ohrenbluten zu überstehen, ist schon ein harter Kampf.



-Felix Maliers-


Video zu "Live It Up"


 
 
 

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