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Ensoph - Opus Dementiae

Ensoph - Opus Dementiae
Cruz del Sur/Twilight
Format: CD

"ProgDoom" wie vom Waschzettel vorgeschlagen ist eigentlich ein wirklich prima Label für die Musik dieses italienischen Projektes, das sich aus der verblichenen Band Endaymynion entwickelt hat. Cleaner, tiefer, in seinen Beschwörungen an Tiamats Edlund erinnernder Gesang wechselt mit fiesestem Black Metal-Gekeife ab, das frühe Cradle Of Filth evoziert. Besondere Akzente werden immer wieder durch die Flötistin Anna gesetzt, die mit Block- und Querflöte im allgemeinen Inferno trügerische Ruheinseln auftauchen lässt. Auf "In The Flesh" (das nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Pink Floyd-Titel zu tun hat), spielt sie gar veritable Jazzlinien.

Überdies haben diese Italiener eine gehörige Electronica-Schlagseite, was wohl auch zu der Zusammenarbeit mit Bruno Kramm von Das Ich geführt hat, der "Sophias Fall" remixed hat. Das Album bietet 46 Minuten köstlichen Wahnsinn, grandios wird die Mixtur beim wahrhaft psychedelischen "Salmo A Nesso", bei dem die Akkorde eines Konzertflügels zerlaufen, als habe der Hörer eine schwere Überdosis genossen, während hexenhafte Einflüsterungen, wilde Schreie und wieder im weitesten Sinne tanzbare, in jedem Falle aber schwer groovende Electro-Loops einsetzen. Verstörend und einzigartig.



-Klaus Reckert-



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www.ensoph.it
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Ensoph


 
 
 

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