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Cyril - Gone Through Years

Cyril - Gone Through Years
Progressive Promotion
Format: CD

Neues vom Worko- und Saxoholic Marek Arnold (u.a. Seven Steps To The Green Door, Toxic Smile, Flaming Row). Wem die genannten Progrock-Formationen etwas oder sogar zu-sagen, der kann und sollte bei Cyril hörtestlos zuschlagen. Garant dafür steht unter anderem Larry Brödel 
(Ex-Stern Combo Meissen). Was der für ein phantastischer Sänger ist, hat er auf jedem Album der ProgMetal-Formation Toxic Smile zur Genüge bewiesen. Hier bewegt er sich in ruhigeren Gefilderen - und brilliert vielleicht sogar noch mehr. Weitere Gesangsbeiträge kommen von Manuel Schmid (der amtierende Vokalist der Stern Combo Meissen singt hier den Bibliothekar bzw. das Hologramm, das diesen in der Zukunft ersetzt), Amelie Hofmann (als Alice) und von Saskia Brödel.

Die Zeitmaschine zum Laufen bringen nicht zuletzt auch Ralf Dietsch (guit, mand; Ex-Hidden Timbre), Denis Straßburg (bss, Arrangements; Gabria) und Jazz-Drummer Clemens Litschko (u.a. Gabria, Lukebox, Clemens Litschko Trio).

"Gone Through Years" ist - natürlich - ein Konzeptalbum (Progfans dürfen anfangen, einzuspeicheln) und beruht auf H.G. Wells Klassiker "The Time Machine". Weiterhin machen allein schon Mareks fette Orgelsounds, Synth- und Saxophon-Soli Stücke wie "Through Time And Space" zur Delikatesse. Doch auch was Ralf Dietsch hier und etwa auf "Mental Scars" (Tapping zum schwindelig werden) gitarristisch beiträgt, das überzeugt rundum und bewahrt die überwiegend Midtempo angegangene Zeitreise davor, zu betulich zu werden.

Nach einem zarten Intro beleuchtet "In Search Of Wonders" die Gründe, überhaupt in die Vergangenheit zu reisen: Cyrils Verlust seiner geliebten Alice. Beim Cha-Cha-Cha "Sweet Alice" ruft sich der Held seine Heroine in voller Schönheit in Erinnerung. Das sehr schwelgerische Titelstück gerät knapp in Gefahr, zu verkitschen - und bekommt mit einer herrlich swingenden Variation noch triumphal die Kurve. "Days To Come" wird u.a. durch die Akustikgitarre, die schelmischen Klarinettenparts und die Portativ-Sounds zum Fest und das "Final Ending" schließlich hat das Zeug zur Filmmusik. Einziger Makel eines rundum empfehlenswerten Albums: Kein Booklet, also auch keine Texte - und auch aus dem "Time Tunnel"-Motiv des Covers hätte man in einem Booklet noch mehr machen können.



-Klaus Reckert-


Album Trailer


 
 
 

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