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The Spook School - Try To Be Hopeful

The Spook School - Try To Be Hopeful
Fortuna Pop!/Cargo
Format: CD

2013 debütierten The Spook School aus Edinburgh mit ihrem tollen, aber sträflich unterschätzten Album "Dress Up". Ohne viel Ahnung von Instrumenten lieferten sie darauf 13 Stücke von beschwingtem Indiepop ab. Zwei Jahre später ist das schottische Quartett um das Geschwisterpaar Nye und Adam Todd mit ihrem Zweitwerk zurück.

Noch stärker als auf ihrer erster Platte sind die vier dabei inspiriert von den Buzzcocks und Sixties-Pop. Trotz des optimistischen Titels sind The Spook School auf "Try To Be Hopeful" thematisch jedoch deutlich grimmiger unterwegs als noch vor zwei Jahren: Gender-Themen, Verlassen werden, unerfüllte Lovestorys. So dürften der offensichtlichste Einfluss - ob gewollt oder nicht - vermutlich Los Campesinos! sein. Überhaupt könnte das Album statt heute ebenso gut anno 2005, zur Hochzeit der Indiedisco-Phase, erschienen sein.

Mit griffigen Titeln wie "Burn Masculinity" drängen The Spook School nämlich in den allermeisten Fällen auf den Dancefloor und machen dabei richtig Spaß. Doch auch nachdenkliche Töne wie bei "August 17th" kommen nicht zu kurz. Eine runde Sache und im Vergleich zu "Dress Up" sogar nochmal eine Schippe drauf. Also Scheitel nachgezogen und dann Prost!



-Felix Maliers-


"Burn Masculinity" im Stream


 
 
 

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