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Axel Rudi Pell - Knights Call

Axel Rudi Pell - Knights Call
Stax
Format: CD

Früher. Damals. Man selbst war Fan von Guns N Roses und Metallica, Bad Religion und Die Toten Hosen. Kreator und Co. waren irgendwie ja ganz cool (aber ehrlich gesagt noch schlicht zu hart), Bands wie Iron Maiden und Blind Guardian dagegen komplett peinlich. Und das, obwohl man auch mal Europe, Skid Row und natürlich Bon Jovi gehört hat. Aber Axel Rudi Pell? Der Inbegriff von Lächerlichkeit, die personifizierte Kacke. Fanden selbst die Maiden-Fans. Viele Jahre ist das her - und Axel Rudi Pell macht noch immer sein Ding. Beinahe 30 Jahre jetzt schon. Heute ist er 57 Jahre alt und denkt nicht ans Aufhören. "Solange ich das machen kann, was mir am meisten Spaß macht, bin ich zufrieden", sagt er. Und veröffentlicht mit "Knights Call" sein 17. Studioalbum.

Und das? Ist gar nicht so scheiße, es ist gar nicht so peinlich, was der Pell hier macht. Okay, manches Solo, fast jedes Solo ist schlicht unnötig (aber der Mann ist halt Alte-Schule-Gitarrist, das gehört das dazu) und nicht jeder Song bockt wirklich ("The Crusaders Of Doom" zum Beispiel ist nicht nur wegen einer Länge von über acht Minuten eine eher langweilige Ballade), vieles aber geht echt klar, ein Song wie - wie passend - "Long Live Rock" oder auch "Wildest Dreams" und - etwas weniger passend - "The Wild And The Young" sind feine Hardrock-Nummern und wer heute noch seine Mötley Crüe- und alten Bon Jovi-Platten hört, der macht auch mit diesen Songs, mit diesem Album nicht so viel falsch.



-Mathias Frank-




 
 
 

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