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Slaughter Beach, Dog - Safe And Also No Fear

Slaughter Beach, Dog - Safe And Also No Fear
Big Scary Monsters/Membran
Format: LP

Es war einmal der Sänger einer Band namens Modern Baseball. Jake Ewald nämlich, ein ziemlich cooler Typ einer schlicht großartigen Band. Doch diese Band reichte ihm nicht (und die Band macht eh gerade Pause...) und er machte als Slaughter Beach, Dog auch alleine Musik. Doch auch das reichte ihm bald nicht mehr. Und er holte sich Ian Farmer (ebenfalls Modern Baseball) als Bassist, Nick Harris (All Dogs) als Gitarrist und Zack Robins (Superheaven) als Schlagzeuger dazu, machte damit aus dem Projekt eine IndieSuperGroup und die veröffentlicht jetzt ihr bereits drittes Album.

"Safe And Also No Fear" ist ein schönes wie spannendes Album, ein manchmal trauriges, ein zwar manchmal auch zufrieden wirkendes, aber niemals wirklich fröhlich klingendes Album. Ein Indie trifft Slacker-Album, schräg, kantig, aber clever und gekonnt, verkopft und sperrig, hier und da kurz vor anstrengend (Beispiel: "Dogs"), an anderen Stellen eingängig, geradezu einfach (Beispiel: "Heart Attack", siehe Video-Link unten) oder gar ansteckend ("Tangerine"). Doch tatsächlich immer... okay, das fast nur aus Stimme ohne Musik bestehende "Petersburg" nehmen wir mal raus... ist es ziemlich spannend. Nicht immer schön, nicht immer komplett super, aber niemals nur nett, niemals einfach okay. Nicht mit Jake, nicht mit Slaughter Beach, Dog. Der und die beschäftigen einen tatsächlich 38 minus 2 Minuten, verlangen, dass man ihnen zuhört, und verdienen es auch, dass man ihnen zuhört. Weil: es sich lohnt!



-Mathias Frank-


Video: "Heart Attack"
Audio: "One Down"


 
 
 

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