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Tonträger-Review
 
Jessica Einaudi - Black And Gold

Jessica Einaudi - Black And Gold
K7/Indigo
Format: CD

Jessica Einaudi stammt ursprünglich aus Mailand. Davon ließ sie sich aber nie abhalten, eine von Anfang an vielschichtige, internationale Laufbahn anzustreben. Nach einem Studium für Film und Theater probiert sie sich als Malerin und trat 2006 erstmals mit einem Gastbeitrag für Arto Lindsay als Sängerin in Erscheinung. Zusammen mit ihrem Mailänder Songwriter-Kollegen gründet sie 2009 das Projekt La Blanche Alchemie, mit dem sie erste Ausflüge in die (experimentelle) Pop-Musik wagt. Nach zwei gemeinsamen Alben zieht Jessica 2012 nach Berlin und macht dort unter dem Pseudonym J Moon mit mehr elektronischen Elementen weiter. Das von Albanese produzierte neue Werk "Black And Gold" erscheint nun erstmalig unter ihrem eigenen Namen - und das macht auch Sinn; denn hier ist alles auf sie zugeschnitten und erstmals präsentiert sie sich inhaltlich auch von einer persönlichen Seite.

Was von den anderen Projekten geblieben ist, ist die Art, in der sich Jessica an allen üblichen und gängigen Klischees Produktions- und Arrangementstechniken vorbei schlängelt und eine ganz eigene - zuweilen hemdsärmelige, oft organische, manchmal asketische, gerne schrullige und oft originelle - Art findet, sich als (melancholische und oft verträumt wirkende) Songwriterin auszudrücken und zu verwirklichen. Poppig ist das nur noch im Ansatz und tanzen kann man dazu auch nicht wirklich - aber ihren Sinn für angenehme Melodien und Harmonien hat Jessica keineswegs eingebüßt. Am Ende kommt so eine wunderhübsche Indie-Dream-Pop-Elegie dabei heraus.



-Ullrich Maurer-




 
 
 

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