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Jon Spencer - Spencer Sings The Hits

Jon Spencer - Spencer Sings The Hits
In The Red/Cargo
Format: CD

So wie jüngst die Fortuna in der Allianz Arena. Oder Solskjaer einst im Finale. Kurz vor Schluss, nach Schluss, ganz am Ende des Jahres haut der Spencer, Jon noch einen raus, einen rein, was ist das denn wieder für ein geiles Album? "Spencer Sings The Hits". Auf den Punkt. Oder besser: In den Winkel.

Jon Spencer, früher bis heute mit Pussy Galore, Boss Hog, Heavy Trash und der Jon Spencer Blues Explosion unterwegs und längst so etwas wie eine Legende, veröffentlicht im Alter von 53 Jahren sein erstes Solo-Album. Ein rundes Dutzend Song sind drauf und jeder einzelne ist cooler, lässiger, fieser, arschtretender als alles. Alles. Blues, Garage, Punk, Funk - und Spencer. Der Mann feiert sich und sich selbst, seinen Style und seine Tricks. Und sehr wahrscheinlich seine Unabhängigkeit. Keine Band, keine andere Meinung, Spencer sings und nur Spencer sings. Was er will und wie er will. Hemmungslos und dreckig, alles fiept und fuzzt, es scheppert und dröhnt und groovt. Das Midtempo-Monster "Overload" zum Beispiel, zum Niederknien. "Fake", fast schon ruhig, dann reduziert, aber trotzdem wild, "Ghost" voller abgefuckter Sounds, "Hornett" komplett kaputt und mehr Jam als Song, aber trotzdem ein Hit, das zwischenzeitlich hektische "Love Handle" oder das gemütliche, ja, wirklich gemütliche "Cape" - oder jeder andere verdammte Song. Ein Treffer. Das Album ein Schützenfest.



-Mathias Frank-


Video: "I Got The Hits"


 
 
 

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