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Tonträger-Review
 
Big John Bates - Skinners Cage

Big John Bates - Skinners Cage
Rookie Records/Indigo
Format: LP

Ob Voodoo oder Burlesque, Rock N Roll oder Americana, Blues, Rockabilly oder Psychobilly, ob mit The Voodoo Dollz oder dem Noirchestra, Big John Bates, früher übrigens mal Teil von Annihilator, hat in den vergangenen fast 20 Jahren schon so einiges gemacht. Was wir allerdings nicht immer so komplett großartig fanden. "Gut, okay, solide und einfach nicht mehr", nannten wir zum Beispiel das 2012er-Album "Batteres Bones", "zu unspektakulär" das Album "Bangtown".

Jetzt also das neue Album, "Skinners Cage", und das ist zwar wieder kein Überalbum vor dem... Herren, aber alles andere als unspektakulär und häufig ziemlich gut. Es ist ein verspieltes, dunkles, leicht durchgeknalltes Rock N Roll-Album mit Unterstüzung von Geige, Pauke, Banjo und Cello, gesungen von Bates und häufig von Brandy Bones, angereichert mit Fremdmaterial - unter anderem gibt es das wirklich gelungene, ziemlich punkige "Dead Moon Night", im Original von Dead Moon, und das ebenfalls lässig umgesetzte "Broken English" von Marianne Faithful - und ziemlich wenig Füllmaterial. In der Überzahl sind die einfach starken Songs, Songs wie das direkt nach vorne preschende Billy-Stück "All The Devils" gleich am Anfang und das zwischenzeitlich an Hole (!) erinnernden "Harrow", das tragisch-schöne "Halcyon" oder das cowboyeske "Bone Of Contention". Songs, die das Gegenteil von solide sind.



-Mathias Frank-




 
 
 

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