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Bad Religion - Age Of Unreason

Bad Religion - Age Of Unreason
Epitaph/Indigo
Format: LP

Da sage noch mal einer, für Punk muss man nichts können. War Unsinn, ist Unsinn. Bad Religion sind musikalische Giganten, sind außergewöhnliche Songwriter, sind große Künstler, große Texter, sind, Zitat musikreviews.de, die Beatles des Punk. Besser kann man es nicht sagen. Ist einfach so.

Sechs Jahre nach "True North" gibt es nun ein neues Album und dieses "Age Of Unreason" ist ein atemberaubendes Album, ein wunderschönes und ein wichtiges Album. Ein politisches Album, intelligent, kritisierend, anklagend und fordernd. Gitarrist Brett Gurewitz sagt: "Heute sind Werte wie Wahrheit, Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Wissenschaft in Gefahr. Dieses Album ist unsere Antwort darauf." Und Sänger Greg Graffin ergänzt: "Als ich all diese Schlagzeilen darüber sah, wie schrecklich unsere Welt geworden war, begann ich viel zu lesen. Ich las über die Französische Revolution, die Amerikanische Revolution, den Bürgerkrieg und erkannte, dass dies ein Muster der Geschichte ist und sich das nie wiederholen darf. Es gibt zahlreiche Warnungen dagegen, jedes Schulkind sollte das wissen! Aber es ist schwer, die Leute dazu zu bringen, auch über diese Dinge zu lesen. Vielleicht aber kann ja dieses Album helfen." Es wäre zu schön.

Spitzenübergang: Ihre Inhalte verpacken Bad Religion in ausnahmslose wunderschöne Punkrock-Songs, in Songs mit außergewöhnlichen Melodien, mit einer erschreckend poppigen Eingängigkeit - und vielleicht eingängiger den je. Songs wie "My Sanity" oder "The Approach", "Chaos From Within" oder "End Of History" mit diesen unfassbaren Bad Religion-Chören nämlich kommen schnell und kraftvoll, aber dabei... so unfasslich schön. Mitreißend auf einem neuen Niveau, so gut, so musikalisch euphorisch waren Bad Religion vielleicht noch nie. Atemberaubend. Und dazu gibt es akustische Momente wie "Candidate" oder ruhige Midtempo-Songs wie "Lose Your Head", die das Ganze ein bisschen auflockern, die man zwar zwei, drei mal hören muss, ehe man sie wie die oben genannten Songs liebt (aber hey, auch ein "Sorrow" brauchte einst seine Zeit...), die sich dann aber schnell ihre Nische und damit ihre Berechtigung erspielen und gleichberechtigt dazu beitragen, dass dieses Album einfach überragend geworden. Überragend!



-Mathias Frank-


"Chaos From Within"


 
 
 

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