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The Dead Sound - Cuts

The Dead Sound - Cuts
Crazysane/Broken Silence
Format: LP

Es liest sich schon stark. Musiker, die man von Love A, Freiburg und Matches kennt, machen gemeinsam Musik. Indie-Allstars quasi, ein Best of deutsche Punkrock-Szene, Lieblinge von dir und mir. Doch eigentlich: jein. Denn ja, The Dead Sound sind Karl Brauch (Love A, Matches), Dominik Mercier (ebenfalls Love A und Matches) und der ehemalige Freiburg-Musikant Lars Borrmann. Doch dieses Album stammt einzig und alleine von Brauch. Er hat es geschrieben und eingespielt. Die anderen beiden kamen später, sind live dabei. Was nichts daran ändert, dass "Cuts" komplett klasse ist.

"Cuts" klingt dabei weder nach Love A noch nach Matches oder gar, natürlich, Freiburg. Nein, als The Dead Sound lebt Brauch seine Liebe zum Pop und Wave aus, zum kalten Post-Punk, Shoeagaze und den 1980er Jahren, zwischen Editors, Kraftwerk, A Place To Bury Strangers und Joy Division. Irgendwie. Und serviert uns via Crazysane Records neun arrogante, kraftvolle, fast schon hochnäsige Songs voller Herz und Schmerz, Leidenschaft und Ehrlichkeit. Geh weg, lass uns Liebe machen. Liebend gerne. Hören wir "Do You Fear" und "Not Your Heart", die atemberaubend eröffnen, auf den Punkt, mit Kraft, immer schneller, immer mehr. Bombastisch? Ja. "Kill This Love" heißt der nächste Song und unsere können sie damit nicht meinen, der Song wird nach dem zweiten Hören zum besten Song der Platte. Wie andere Songs auch, wie danach die bereits vorab veröffentlichten "Into The Dark" und "No Tomorrow", wie das hippelige "Here With You" oder das nachts jede Festivalbühne abbrennende "Alone". Kann man sich hoffentlich bald mal von drüber überzeugen.



-Mathias Frank-


"Into The Dark"
"No Tomorrow"


 
 
 

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