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Shoreline - Eat My Soul

Shoreline - Eat My Soul
Uncle M/Cargo
Format: LP

Neulich in Hamburg. Auf dem Booze Cruise Festival. Eben erst spielten Red City Radio eine schweißtreibende Show im rappeldickevollen Hafenklang. Danach: alle mal raus, ans Wasser, an die Luft. Was eine Hitze. Und so hätte man mit einsamen Shoreline im ersten Stock des Clubs, im Goldenen Salon, rechnen können. Hätte. War nicht so. Die Münsteraner spielten vor reichlich Leuten. Und, das sei ergänzt: vor reichlich zufriedenen, sehr zufriedenen Gästen. Denn Shoreline, vier junge Herren aus Münster, waren richtig stark mit richtig starken Songs, leidenschaftlich bei der Sache, Emo, mein Freund, Punk, Post-Hardcore. Alles passt, nichts passt. Und genau das gilt auch für "Eat My Soul", ihrem endlich ersten Album. Auch "Eat My Soul" ist richtig stark, richtig leidenschaftlich, und ja, die Leidenschaft hört man. Und es ist Punk und Indierock, Post-Hardcore und Emo, es ist von allem etwas und deshalb nichts. "Bent/Broken" ist dafür ein Paradebeispiel, Ruhe trifft Kraft, Tempo zwischendurch, aber nicht ganz Punk, am Ende ein unglaublich toller Song. "Thieves" schielt dann in den Pop, ist für Pop aber viel zu intensiv, zu derbe, "Andre The Giant" davor prescht nach vorne, alle in den Mob, los los los, und "Vanish" ist genau dazwischen. Daneben. Mittendrin. Und so geht das die ganze Zeit, immer passiert was, ändert sich was. Eben noch zu "Walking Through" grooven, jetzt schon zu "Walking Through" feiern. Moment. Das ist der gleiche Song? Respekt. Einer von elf wunderbaren Songs. Noch mehr Respekt.


-Mathias Frank-


Audio: "Bent / Broken"


 
 
 

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