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Tonträger-Review
 
Jamie Lenman - Shuffle

Jamie Lenman - Shuffle
Big Scary Monsters
Format: LP

Wenn schon die Ankündigung Großes versprach - und es am Ende noch größer wird. Jamie Lenman, einst Sänger von Reuben, kündigte sein drittes Solo-Album, sein erstes Cover-Album schon mit ersten tollen Versionen von "Killer" von Adamski und Seal und einer Hardcore-Version der "Popeye"-Titelmelodie an und machte schnell klar, dass "Shuffle" kein stinknormales Cover-Album wird. Zudem sagte er: "Nach meinen normalen Soloplatten fühlte es sich richtig an, jetzt dieses Experiment zu wagen. Ich hatte totalen kreativen Freiraum und konnte mich in komplett neuen Sounds ausprobieren. Ich habe zum Beispiel Songs von komplett unbekannten Bands gecovert, mit denen ich aufgewachsen bin, sowie Sachen aus meiner Kindheit." Oha. Oha!

Jetzt also das Album mit insgesamt 14... nein, nicht alles sind klassische Songs, manches wird gesprochen, andere sind mehr Sounds und Schnipsel, Lenmanschen Ton-Collagen. Aber selbst die: oha. Dazu gibt es ein fast schon blackmetallisches, bedrohliches "Wolverine", eine bedrückende Version von "Love Song For A Vampire", der Song von Annie Lennox für den Film "Bram Stoker's Dracula", und Cyndi Laupers "She Bop" als Punkrock-Song. Aus "Hey Jude" von den Beatles macht Jamie Lenman eine wuchtige, bleischwere Postrock-Walzer und der "Taxi Driver" hört hier Blues. Am Ende ist das Album in seiner Komplettheit spannend und klasse. Auch wenn man sich einiges einfach so und losgelöst vom Album sicher niemals angehört hätte...



-Mathias Frank-


"Popeye"
"Killer"
"She Bop"


 
 
 

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