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Tonträger-Review
 
Luca Vasta - Stella

Luca Vasta - Stella
Gelato
Format: CD

Luca Vastas erster Scheibe "Alba" wurde des Öfteren angekreidet, dass sie nicht genügend Indie-Credibilty besäße, obwohl das Werk von Olaf Opal produziert wurde und dass die Songs im allgemeinen viel zu poppig seien. Das mag daran gelegen haben, dass sich Luca schon weiland nicht dafür entschuldigen mochte, dass ihre Songs eingängig und eben poppig ausgefallen waren. Das tut sie auch auf dieser zweiten Album nicht, das zusammen mit Produzent Philipp Steinke entstand. Ganz im Gegenteil: Was in Sachen Opulenz und Grandezza auf der musikalischen Seite zuvor bestenfalls angetestet wurde, geriet auf "Stella" zu voller Blüte und führte idealerweise zu geradezu hymnischen und vor allen Dingen organisch inszenierten Pop-Opern jenseits des Zeitgeistes wie z.B. dem Titeltrack oder "American Dream". Und inhaltlich machte Luca diese Scheibe zu einem biographischen Portrait ihrer selbst - etwa indem sie einige Songs auf italienisch bzw. gemischt englisch/italienisch vorträgt und sich auch stark auf ihre italienischen Roots bezieht. Konzeptionell ist das insofern interessant, als dass Luca hier eine dezidiert europäische Note ins Spiel kommt, wobei Referenzen an Canziones, Chansons, Folk und Euro-Pop eben als mindestens gleichwertig, eigentlich aber relevanter zu sehen sind, als an die in diesem Genre eigentlich üblichen anglo-amerikanischen Bezüge. Man träumt hier eben lieber italienisch als amerikanisch und das ist auch gut so und erfrischend anders obendrein.


-Ullrich Maurer-



Surfempfehlung:
www.lucavasta.com



Luca Vasta


 
 
 

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