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Flying Colors - Third Degree

Flying Colors - Third Degree
Mascot/Rough Trade
Format: LP

Man kann sicher nicht sagen, dass diese Platte eine schlechte ist. Dafür sind wahrscheinlich schon die teilnehmenden Musiker zu gut. Gitarrist Steve Morse (Deep Purple, Dixie Dregs, Ex-Kansas), Schlagzeuger Mike Portnoy (Winery Dogs, Ex-Dream Theatee, Transatlantic), Keyboarder Neal Morse (Transatlantic, Ex-Spock's Beard), Bassist Dave LaRue (Dixie Dregs, Ex-Joe Satriani) und Sänger und Songwriter Casey McPherson (Alpha Rev, The Sea Within). Und so bunt die Band ist, so bunt klingt auch das Album. Also relativ bunt und fast ein wenig zu bunt. Denn wenn Mike Portnoy sagt: "Wenn Prog-Typen wie Neal und ich sich Instrumental-Typen wie Steve und Dave anschließen und Casey der Mittelpunkt von allem ist, können wir Songs schreiben, die nicht nur unglaublich musikalisch, sondern auch genauso eingängig und melodisch sind." - dann stimmt das zwar, gleichzeitig aber klingt das dritte Studioalbum der Flying Colors bei aller Musikalitiät und sicherlich auch Qualität einfach nicht immer ganz rund. Sondern ein bisschen übertrieben. Manch Chef-Progger wird das vielleicht komplett andersrum sehen, aber hier denkst du erst an Queen, dann an Dredg, dann an Audioslave. Und merkst, dass du immer noch im selben Song einer Band namens Flying Colors bist. Kann spannend sein, aber auch... nicht. Nicht immer. "Third Degree" ist es manchmal.

PS: "Third Degree" klingt übrigens nur selten nach Dredg oder Audioslave, sondern ist auch Classic Rock, Psychedelic und Pathos, voller Solos, straighten Riffs und Gefrickel, ist eine Spielwiese für jeden teilnehmenden Musiker und sicher keine schlechte Platte. Siehe oben.



-Mathias Frank-


Video: "The Loss Inside"


 
 
 

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