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Tonträger-Review
 
Chelsea Wolfe - Birth Of Violence

Chelsea Wolfe - Birth Of Violence
Sargent House/Cargo
Format: LP

Manchmal hat man einfach genug - genug vom Lärm, genug vom ständigen Reisen, ohne Pause, immer etwas Neues, immer weiter und weiter. Mal einen Gang zurückschalten und sich wieder sammeln. So oder so ähnlich muss auch es Chelsea Wolfe ergangen sein, nachdem sie in den letzten Jahren mit Alben wie "Pain Is Beauty" (2013), "Abyss" (2015) und "Hiss Spun" (2017) schwer beschäftigt war. Schwer war teils auch der Sound der Alben - "Birth Of Violence", das neue Werk, ist nun nicht unbedingt leichter, aber anders. In den Songs von Chelsea Wolfe existieren immer düstere, dunkle Inhalte, mal auf lyrischer Ebene, mal auf musikalischer, mal auf beiden, in verschiedenen Formen - von Rock, Industrial, Doom bis hin zum eher ruhigen, aber denn nicht romantisch-ruhigen (Folk-)Setting des neuen Albums.

Auf "Birth Of Violence" stellt Chelsea Wolfe wie auch schon auf führeren Werken die akustische Gitarre und ihre Stimme in den Vordergrund, drumherum fügt ihr langjähriger Mitstreiter Ben Chisholm seine Soundlandschaften und Effekte hinzu, eher behutsam, aber immer passend zur Stimmung des jeweiligen Songs. Drums (Jess Gowrie) und Viola (Ezra Buchla) komplettieren den musikalischen Unterbau. Einfach als Akustik-Scheibe einordnen kann man "Birth Of Violence" dennoch nicht - dazu brodelt es zu sehr an allen Ecken, dazu entstehen gewaltige Stimmungen ohne laut oder brutal zu sein. Eine unglaublich spannende und fesselnde Platte.



-David Bluhm-


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