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Spoil Engine - Renaissance Noir

Spoil Engine - Renaissance Noir
Arising Empire/Warner Music
Format: LP

Schon das 2017er Album "Stormsleeper" war ein Killer von Album. "Metal ist das, hochmoderner, sehr melodischer und manchmal schon hymnischer Metal. Und dabei mit massig Wucht und Härte, mit Gesang und Geschrei, mit Tempo und diesem Ding, das man Groove nennt, feinst und fett produziert und am Ende mit allem, was man braucht", schrieben wir damals. Zwei Jahre später haben die vier Niederländer und Belgier um Sängerin Iris Goessen noch mindestens einen Zacken Euphorie und ordentlich Härte dazu gepackt. Und das durchaus bewusst. Gitarrist Steven Sanders sagt: "Wir haben uns entschieden, die Vergangenheit ein für alle Mal hinter uns zu lassen und unsere Wut und Frustration zu nutzen, um daraus das härteste Album zu machen, das wir überhaupt machen könnten. Also haben wir uns im vergangenen Jahr ausschließlich auf  das neue Album konzentriert. Eine Tour-Pause einzulegen hat uns die Möglichkeit gegeben, dieses Monster ohne jeglichen Zeitdruck großzuziehen. Jetzt sind wir endlich zurück und es fühlt sich verdammt gut an!" Was an dieser Stelle nur bestätigt werden kann, Songs wie "The Hallow" - übrigens mit Jeff Walker von Carcass - oder "R!ot" klingen noch enthusiastischer, noch mitreißender. Noch härter! Kurz danach groovt "Venom" mit Pop im Refrain und trotzdem wie Sau, luschert "Frostbite" kurz im Hardcore und danach im Gothicrock, eröffnet "Warzone" in allerfeinster Thrashmanier. Kurz: hier passiert was und hier gefällt vieles, nahezu alles. "Renaissance Noir", übrigens gemischt von Henrik Udd (Architects, Bring Me The Horizon), tatsächlich ein Monster. Ein tolles!


-Mathias Frank-


Video: "R!ot"


 
 
 

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