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Tonträger-Review
 
Greg Dulli - Random Desire

Greg Dulli - Random Desire
BMG Rights Management/Warner Music
Format: LP

Glaubst du nicht. Ist aber so. "Random Desire" ist tatsächlich das Debüt von Greg Dulli. Greg Dulli, die Indie-Ikone, der Mann, den sie Legende rufen, der Mann, der natürlich auch The Twilight Singers und die Gutter Twins macht, der aber vor allem mit den Afghan Whigs-Klassiker schuf und Geschichte schrieb. Jetzt erst hat er ein eigenes Album geschrieben. Und das meiste davon auch eingespielt, hier und da haben unter anderem Afghan Whigs-Gitarrist Jon Skibic, Mathias Schneeberger von den Twilight Singers und Drummer Jon Theodore (Queens Of The Stone Age, The Mars Volta) geholfen. Ebenso ein Fakt: "Random Desire" ist sensationell gut geworden!

Zehn Songs sind auf dem Album und jeder für sich ist klasse. Und dabei ein bisschen anders. So wird "Random Desire" zwar selten etwas lauter, etwas lärmiger, ein "The Tide" zum Beispiel aber könnte durchaus auch von den Afghan Whigs selber sein, auch "Pantomima", das das Album eröffnet, kommt druckvoll und stark, unten gibt es den Link zum Video, herrlich verschrobenre klingt das verspielte "A Ghost". Vieles aber ist eben deutlich reduzierter, ruhiger, dunkler. Manches kommt mit Akustik-Klampfe (wunderschön: "Sempre"), anderes mit noch mehr Gefühl (wunderschön: "It Falls Apart), epochal balladesk und mit Bläsern verfeinert ("wunderwunderschön: "Lockless") oder auch mal mit ganz feiner poppiger Note (wunderschön: "Scorpio") oder soulig-folkig ("Marry Me"). In jedem Moment zeigt Dulli seine Klasse, sein Talent, seine... Einzigartigkeit!



-Mathias Frank-


Video: "Pantomima"

 
 
 

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