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Body Count - Carnivore

Body Count - Carnivore
Century Media Records/Sony Music
Format: LP

Hätten Body Count ihr legendäres Debüt "Body Count" nicht 1992, sondern 2020 aufgenommen, würde es wie "Carnivore" klingen! Oder anders: "Carnivore" hat genau diese Intensität, dieses Extreme, dieses Bedrohliche und Besondere, was vor fast 30 Jahren die Musikwelt für immer beeinflusste.

"Carnivore" ist ein Monster von Album, das alles bietet, was ein Body Count-Album braucht. Und dazu noch eine ganze Menge mehr. Ganz vorne ist natürlich Ice-T, der singt und schreit und rappt und meckert und wütet, dass es eine wahre Freude ist. Dann schrubbt Ernie C seine Klampfe, wie nur er schrubben kann und gibt dem Ganzen damit den unvergleichlichen Sound und obendrauf ist es der Stil des Ganzen, der heute der selbe wie damals ist. Rap-Metal mit Hardcore und ein bisschen Punkrock. Body Count Style. Allerdings hier in der extra-druckvollen Version, doppelt-fett (produziert) und doppelt vor den Latz. Hey, der Titeltrack, gleichzeitig der Opener, was für ein Brett, siehe unten! Direkt danach "Point The Finger" - die Band prescht nach vorne, Tempo trifft Groove trifft... Riley Gale von Power Trip. Womit bei der ganzen Menge mehr wären.

Neben Gale haben sich Body Count noch weitere Gäste geladen. Slayer-Legende Dave Lombardo (heute bei Suicidal Tendencies) macht mit, Jamey Jasta von Hatebreed veredelt den hymnischen Midtempo-Groover "Another Level" und mit Amy Lee von Evanescence gibt es das epochalere "When I'm Gone", das tatächlich wie eine Krezung aus Evanescence und Body Count klingt. Und dann sind zwei Kerle ein bisschen anders am Start: Lemmy und ein gewisser... Ice-T. Erstgenannter wird mit einer tatsächlich wunderbaren, dreckigen Cover-Version von "Ace Of Spades" gewürdigt, Letztgenannter wird von sich selbst gecovert, Body Count zocken eine lärmende Version seines 80er-Smashers "Colors". Und machen auch damit alles richtig. Wie sie hier tatsächlich auch sonst alles richtig machen. Mindestens!



-Mathias Frank-


Visualizer Video: "Carnivore"
Video: "Bum-Rush"

 
 
 

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