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Tonträger-Review
 
Dark Tranquillity - Damage Done

Dark Tranquillity - Damage Done
Century Media Records
Format: CD

Rückruf: Die beste Melodic Death Metal-Platte des Jahres kommt nun also doch nicht von Soilwork (obwohl "Natural Born Chaos" wirklich grandios ist), nicht von At The Gates, auch nicht von Arch Enemy (obschon "Wages Of Sin" unfehlbar in den Top 25 des Jahres auftauchen müssen) und auch nicht von Suidakra, sondern - zumindest wie's heute aussieht - mit mühelos-meilenweitem Abstand just von den Altmeistern von Dark Tranquillity, die das Genre mitbegründet haben und gerade überraschenderweise mal wieder die Referenzklasse neu definiert haben. Und wie haben sie das geschafft? Och, nichts wirklich Spektakuläres, nur wo andere Bands mit Ach und Krach (höchstens) zweieinhalb wirklich gute musikalische Ideen mit massiver Produzentenhilfe auf einen 70minüter voller Pseudoaggression und Studiogimmmicks aufgeblasen bekommen, da komprimieren die Dark Tranquilizer des Jahres 2002 wirklich auf 44 Minuten und 11 Tracks 44 Minuten ganz großen Death Metal und mehr als 11 wirklich gute musikalische Eingebungen auf eine solche wahre Pracht von einem Dröhnträger! Hört euch bitte etwa "Single Part Of Two" an und sagt dann an, ob ihr dieses Jahr schon wirklich Besseres aus der wilden Kiste vernommen habt. Falls wirklich ja, würde uns übrigens auch interessieren, was...

Weitere Andröhntipps: Das Titelsahnestück, "The Treason Wall", der langsamer, aber nur umso heftiger mit Melodie und Maiden-Gitarrentwins zulangende Track "The Enemy" und das erste Instrumental der Bandgeschichte, das gleichfalls der Kategorie "Stirb Langsam" zuzurechnende "Ex Nihilo" mit viel Keyboards und noch viel mehr Melodien...



-Klaus Reckert-




 
 
 

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