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Tonträger-Review
 
Iced Earth - Tribute To The Gods

Iced Earth - Tribute To The Gods
Century Media Records
Format: CD

Nett: Jon Shaffer outet sich als der Fan, der er neben dem Job, Gitarrist, Songwriter und altpatriarchalischer Kopf der Power Metal-Institution Iced Earth zu sein, immerhin auch noch ist, und entbietet den "Göttern" seiner musikalischen Jugend Tribut. Die gezollte Bewunderung trifft Kiss ("Creatures Of The Night" und "God Of Thunder": Schön, dass Shaffer seine Heroes nicht peinlich sind, die Cover sind jedenfalls, hm, nicht peinlicher, als es die Originale sind...), Iron Maiden ("The Number Of The Beast" und "Hallowed Be Thy Name": prächtig), Blue Oyster Cult (untypisch für Iced Earth, aber kongenial interpretiert: "Burning For You"), Judas Priest ("Screaming For Vengeance", bei dem Sänger Matthew Barlow brilliert), Alice Cooper (eine schöne Wiederbegegnung mit "Dead Babies"), AC/DC (das unvermeidliche "Highway To Hell" klingt leider mehr nach buckeliger Landstraße, und "It's A Long Way To The Top" geht auch nach hinten los, da's schlicht weniger rockt als bei Angus & Co.) und schließlich Black Sabbath ("Black Sabbath", hätte auch eher nicht sein müssen).

Diese Einfluss-Sammlung wäre - in ihre Bestandteile zerlegt - nichts weiter als Beiträge zu einem dieser Unmassen von lästigen, blödbackigen Tribute-to...-Alben. Wie hier dargeboten aber bekommt man einen akzeptablen, wenn auch keinesfalls unverzichtbaren Rückblick auf die Prägungsphasen des Mr. Shaffer, vergleichbar etwa den - allerdings ungleich vergnüglicheren - "Forgotten Tales" von Blind Guardian oder "Inspiration" von Frl. Inge Malmsteen.



-Klaus Reckert-




 
 
 

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