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Mark Boals - The Edge Of The World

Mark Boals - The Edge Of The World
Frontiers/Point Music
Format: CD

Is there live after Yngwie Malmsteen, die Erste: Ach, klar doch! Mark Boals war der Sänger auf Malmsteens vorzüglichem "Trilogy"-Album, womit er auch bis heute noch am ehesten identifiziert wird. Zu unrecht, wie seine Arbeit für Savoy Brown (vorher) oder die folgenden Arien für Ted Nugent sowie nochmal für Malmsteen (die etwas verunglückte Chemiestunde von "Alchemy") beweisen. Oder eben "Edge Of The World", Marks drittes Soloalbum und sein Debüt für Frontiers. Wohl u.a. aufgrund der exzellenten Gästeliste (etwa Tony Macalpine, Vigil Donati, Vinnie Appice und Erik Norlander!) verhält sich "Edge" zum berühmten Altwerk "Trilogy" etwa wie "Accident Of Birth", das progressive Solomeisterwerk von Bruce Dickinson, zu den bewährten, aber auch wenig bis nichts wagenden Werken seiner alten und neuen Stammcombo Iron Maiden.

Auf 63 Minuten werden etliche Mundoffenstehenlasser geboten. Die Scheibe rockt und gibt ihrem Sänger und den Solisten dabei Raum zum Glänzen bis Abstinken. Wobei das gute Songmaterial es schafft, alles zusammen zu halten. Anspieltipp: "World On Fire". Einziger Hänger: Das dann eben doch auch in Malmsteens neoklassizistische Arpeggienräusche verfallende "Garden Of Pain". Ausserdem endet "Up To You" etwas unvermittelt und "Trouble In Paradise" verläuft sogar in einem fiesen Industrie-Fade. Sonst aber vielleicht nicht das Ende der Welt, aber hochgradig empfehlenswerter Hard Rock mit ein paar Überraschungen.

Und für eine neue Ausgabe der weltbewegenden Serie "Is There Live After Inge Malmsteen" schalten Sie doch wieder zu, wenn es heisst "Folge 2 - Jeff Scott Soto".



-Klaus Reckert-




 
 
 

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