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Jelly Planet - Food

Jelly Planet - Food
Pirate/Sony Music
Format: CD

Nach "Can meeting The Doors" klingt diese Band aus Dortmund (in "German's Black Country", wie sie gleichfalls schreiben) nach eigener Einschätzung. Das klingt nach fröhlichem Größenwahn, ist aber gar nicht mal so realitätsfremd oder anmaßend. Die Referenz Can bemüht das Ruhri-Quartett schon deswegen berechtigterweise, da persönliche Kontakte zu Michel Karoli und Damo Suzuki bestanden und man schon gemeinsam musizierte. Tatsächlich hat der 2001 verstorbene Karoli sogar die schönen Cello-Linien auf "Swamp" eingespielt.

Und wie klingt nun das Gesamtalbum? Vielschichtig: Etwa "Light Of Her Galaxy" zirpt keyboardtrunken sehr spacey, während der Gesang doch eher aus der Britpop-Galaxie zu uns zu dringen scheint. Das Byrds-Cover "Eight Miles High" gerät erfreulich unpeinlich, das feinrhythmische "Magic Garden" würde man gerne mal über die fette Magenumkrempel-Anlage eines Techno-Tanztempels hören und besagtes "Swamp" ist eine hochpsychedelische Angelegenheit, die auf frühe Floyd-Alben verweist und mit nicht ganz klarem Kritikerkopf vermutlich noch besser klingen würde. Besondere Doors-Ähnlichkeit drängt sich hier übrigens gar nirgends auf. Insgesamt ein beeindruckendes Debüt und eine Empfehlung an jene Experimentierfreudige, die nicht schon beim Wort "Space Rock" zusammenzucken.



-Klaus Reckert-



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