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Tonträger-Review
 
Steve Hackett - To Watch The Storms

Steve Hackett - To Watch The Storms
Camino/InsideOut/SPV
Format: CD

Das vorzügliche Multimedia-Paket aus DoCD und DVD "Somewhere In South America" hatte es schon angekündigt: Der seit knapp dreieinhalb Jahrzehnten aktive Steve Hackett schwebt derzeit auf einem künstlerischen Zwischenhoch, dessen Ergebnisse sich wohl noch am ehesten mit seinen späten Großtaten für Genesis, wie "A Trick Of The Tail" oder mit seinen bislang besten, ersten Soloalben "Voyage Of The Acolyte" und "Spectral Mornings" vergleichen lässt. Ohne je ins Auto-Plagiat zu verfallen, empfindet eine Nummer wie das zarte, akustische "Strutton Ground" doch ein "Kim" nach, oder oszilliert "Circus Of Becoming" wiedererkennbar zwischen der Jahrmarktmusik von "Ballad Of The Decomposing Man" und der flirrenden Abgehobenheit von "Hands Of Priestess". "Devil Is An Englishman" stammt aus Thomas Dolbys Feder und vom "Gothic"-Soundtrack und gewinnt hier durchaus neue Qualitäten. "Mechanical Bride" ist schon von "Somewhere In..." bekannt, erinnert noch am ehesten an das düstere "Darktown" und braucht daher einige Durchgänge, bis man seine finsteren Qualitäten entdeckt.

"Wind, Sand and Stars" sowie "The Moon Under Water" hingegen sind sanfte Träumereien auf der Konzertgitarre, wie sie auf keinem Hackett-Album fehlen dürfen. Würdiger Ausklang und (ein) Höhepunkt: "Serpentine Song", das Bruder John Hackett an der Querflöte verzaubert. Die limitierte Special Edition verwöhnt mit gleich vier Bonustracks sowie einen vierzigseitigen Booklet.



-Klaus Reckert-




 
 
 

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