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Suidakra - Signs For The Fallen

Suidakra - Signs For The Fallen
Century Media Records
Format: CD

Seit fast zehn Jahren grast das Quartett aus Monheim bereits in den Gründen des Folk Metal härterer Gangart und hat sich spätestens mit zahlreichen Gig auf den großen Festival des letzten Jahres, wie z.B. in Wacken, auch international einen Namen gemacht. Für den aktuellen, mittlerweile sechsten Silberling haben die Jungs jetzt eine deutlich hörbare Schüppe Briketts zugelegt und bewegen sich nun in den Klangsphären des Melodic Death Metal mit zeitweiliger Huldigung des Göteborg-Sounds.

Schon der Opener "Revenant" putzt dem Hörer in ungewohnter und doch melodischer Black Metal-Härte das überraschte Ohr; treibend, mit einem wahren Drumgewitter, ohne auf die gewohnten Suidakra-Chöre zu verzichten, zeigt man mit dem wohl härtesten Track der Scheibe direkt mal, wo neuerdings die vielzitierte Wurst wächst. Insgesamt weist das Neuwerk eine etwas größere Bandbreite auf, als man sie von Suidakra kennt: Freunde doomiger Parts kommen ebenso auf ihre Kosten wie Anhänger des Folk Metal a la Blind Guardian, sphärische Keyboardteppiche wechseln sich mit mehrstimmigen Gitarrenriffs ab, die nicht selten an Piratenrock im Stil von Running Wild erinnern - allerdings mit deutlich grimmigeren Gebeiß. Rein akustischer Minnegesang quetscht sich in das nur 21-sekündige "The Ember Deid", das wohl kürzeste Stück im Repertoire. Und in "Dimorphic" lassen sich sogar progressive Elemente ausmachen.

Mit einer Spielzeit von unter 43 Minuten ist der Kracher, den ein Coverartwork im Ork-Stil ziert, etwas knapp geraten. Aber man kann eben nicht alles haben. Ein gelungenes, wenn auch nicht überragendes Album.



-Stephan Kunze-



 
 
 

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