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Tonträger-Review
 
Barilari - Barilari

Barilari - Barilari
Drakkar/BMG
Format: CD

Adrian Barilari ist der Sänger der spanischen Heavy-Stars Rata Blanca, und dies ist sein erstes Soloalbum. Stilistisch bewegt es sich nahezu 100-prozentig auf den Gleisen des heldenhaften Powermetals in der Nachfolge des deutschen Melodiewunders von Helloween der "Keeper"-Phase. Barilaris Gesang, um den es hier ja primär gehen sollte, ist eine einerseits gekonnte, andererseits 1.000fach gehörte Quetschtremolo-Variante aller Michael-Kiske-Nachahmer dieses Genres und schwankt zwischen beeindruckender Power, knödeligem Generve und unfreiwilliger Komik, wenn er etwa auf "Bring Your Love" mit einem Akzent wie Carolin Reiber englische Pennälerlyrik zum Vortrag bringt.

Das in seiner Muttersprache dramatisierte "La Leyenda Del Hada Y El Mago" hingegen begeistert - hier ist ist Barilari offensichtlich in seinem Element. Und hier können seine musikalischen Gäste über einem von Michael Schenker ("Into The Arena") geklauten Grund-Riff zeigen, was in ihnen steckt. Allen voran der auch ohne Schielen auf die Gästeliste an Ton und Spielweise mühelos erkennbare Keyboardwizzard Jens Johansson (Ex-Malmsteen, T. MacAlpine, Stratovarius), der das Album auch produziert hat. Untadelig übrigens, der Sound ist auffallend edel, ebenso wie die einfühlsam zugemischten (authentischen) Streicherzutaten von u.a. den Cello-Twins Sampo Korkeala und Mikko Susitaival (u.a.: Sepultura). "Barilari" endet mit einer durch eben diese Celli und Johanssons fette Kirchenorgel angenehm andere Version von Rainbows "Stargazer".



-Klaus Reckert-




 
 
 

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