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Jerry Gaskill - Come Somewhere

Jerry Gaskill - Come Somewhere
InsideOut/SPV
Format: CD

King's X ist eine dieser Bands, die Musikerkollegen unfehlbar und Rezensenten meistens ans Schwärmen bringen, ohne jedoch diese massive Zustimmung in Massenverkäufe ummünzen zu können. Muss ja auch nicht, Alben wie "Gretchen Goes To Nebraska" oder "Tapehead" bleiben dennoch Meilensteine.

Der Gitarrist der Könige, Ty Tabor, hat mit Platypus, The Jelly Jam und Jughead gleich drei musikalische Nebenbaustellen aufgemacht und sagt auch selten nein, wenn er um Beiträge zu Scheiben anderer Künstler gebeten wird. Sänger / Bassist Doug Pinnick hat die Szene durch sein Projekt Poundhound mit einem wirklich pfundsschweren Statement bereichert. Nun war es nach 16 Jahren mit Kings's X also auch für Drummer Jerry Gaskill Zeit, ein Soloalbum zu veröffentlichen. So ganz die Solo-Lossagung ist "Come Somewhere" dann aber doch nicht geworden, u.a. weil Ty Tabor an Gitarre, Bass und im Produzentensessel die Aufnahmen mitgeprägt hat. Gesang (leider etwas zittrig und wenig volltönend), Akustikgitarre und Piano sowie natürlich Drums stammen allein von König Jerry I.

Die resultierende Musik liegt näher am typischen King's X-Oeuvre, als man das vielleicht erwartet hätte, zeigt aber auch Einflüsse von 70er Jahre Progrock von der Insel; sie gefällt mit teils netten Klangfarbenzutaten (die Sitar auf "The Kids"), bleibt aber dennoch hinter den meisten Platten der Stammband oder auch Poundhound deutlich zurück. Höhepunkt ist wohl das von Bruder Herb Gaskill mitgeschriebene, angenehm an Michael Penn erinnernde "Johnny's Song".



-Klaus Reckert-




 
 
 

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