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Tonträger-Review
 
Heart - Jupiter's Darling

Heart - Jupiter's Darling
Eagle Records/edel
Format: CD

Hör' an, die Wilson-Sisters gibt es also auch noch!? Das erste Studioalbum seit über zehn Jahren verwirrt zunächst etwas mit dem durchgängigem, etwas altbacken wirkenden "Apfelmännchen goes Althippie-Design", das bis hin zu Bandfotos mit Wunderkerzen durchgehalten wird und für das Nancy Wilson verantwortlich zeichnet, die auch gemeinsam mit dem Multiinstrumentalisten sowie vielfachem Co-Autor Craig Bartock produziert hat. Also lieber die Augen zu und Lauscher auf und siehe da - den alten Sound, den man seit "Barracuda"-Zeiten angenehm in Erinnerung hat und dessen zugegebene Mainstreamigkeit ihnen immerhin muntere 30 Mio. verkaufter Tonträger ermöglicht hat, haben die himmlischen Schwestern immer noch drauf. Ohne direktes Selbstzitat zu sein, führt eine Hippie-Hymne wie das eröffnende "Make Me" eben einfach den ganzen 70er-Jahre-Assoziationshof mit sich.

Nancy spielt wie immer eine gediegene (meist Akustik-)Gitarre, die Gesangsharmonien mit Ann Wilson könnten sich nicht schwesterlicher in die Höhe schrauben und es gelang sogar via Gästeliste, sich zusätzlich etwas 90er-Jahre-Glaubwürdigkeit zu verschaffen: So greift Alice In Chains-Überlebender Jerry Cantrell bei "Fallen Ones" gewohnt kompetent in die Saiten (als Bonus-Track auch in Akustik-Version enthalten) und Pearl Jams Mike McCready steuert Soli zu drei Songs bei - singend mit E-Bow auf "Led To One", röhrend über ein Leslie auf "Down The Nile" und bluesrockig auf "I'm Fine". Doch trotz solcher Zusatzwürzen wird das solide gemachte Gesamt-Opus vorhersagbarerweise AOR-Altfans noch am besten eingehen.



-Klaus Reckert-



 
 
 

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