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The Hideous Sun Demons - The Hideous Sun Demons

The Hideous Sun Demons - The Hideous Sun Demons
Magna Carta
Format: CD

Die hässlichen Sonnendämonen waren zum Zeitpunkt der "Diamond Dave"-CD und Touren die Band von David Lee Roth und bestehen aus Toshi Hiketa (guit, mit einem Stil zwischen der intelligenten Fusion eines Frank Gambale und den Schredderausbrüchen eines Steve Vai), James LoMenzo (dessen Bass-Spiel mehr als einmal an John Myung erinnert) und Ray Luzier (drms, DLR, The Nixons, Jake E. Lee, John Lowery, Michael Lee Firkins etc.).

Als typische Musician's Musicians halten die Mitglieder dieses Powertrios allesamt Lehrposten an renommierten Instituten wie dem GIT, PIT und der Osaka School of Music inne, und so belegt ihr Debüt denn auch erwartungsgemäß in Dream Theater-Manier, was man so technikmäßig alles drauf hat. Ergebnis sind erwartungsgemäß 56:30 Minuten anspruchsvoller, teils schwer verfrickelter Instrumentalmusik zwischen relativ straffer Songstruktur ("Elevation") und ausufernden Jams ("Osaka Funk" mit dem New Yorker Gitarrist Chris Juergensen [Jennifer Batten, Billy Sheehan] als solierendem Gast), zwischen melodischem Jazzrock ("Rain", "A New Day", "Purple Morning Drive") und dem schön swingenden "Demon's Blues", aus dem Progmetal stammenden Breakgewittern ("The Mummy"), Funk ("Mosquito"), Lateinamerikanistik ("4 Seasons") bis hin zu einer Mutmaßung darüber, wie Cream 2004 klingen könnten, wenn Clem Clempson und nicht mehr Slowhand ihr Gitarrist wäre ("Brainwashed").



-Klaus Reckert-




 
 
 

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