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Tonträger-Review
 
Kinski - Alpine Static

Kinski - Alpine Static
Sub Pop/Cargo
Format: CD

Von dem in der Band-Bio als Motivation angebotenen Interesse des Quartetts aus Seattle an modernen E-Musik-Komponisten wie Steve Reich (u.a. bekannt durch seine Kooperation mit Philip Glass) oder Terry Riley (z.B. "A Rainbow In Curved Air", was namentliche Inspiration der Progrockband mit Sonja Kristina war) hört man ca. die ersten 12 Takte lang beim Opener "Hot Stenographer" mit viel Phantasie etwas - eine minimalistisch sich wiederholende Gitarrenphrase nämlich, die dann aber Feedback und Tempo aufnimmt und sich in eine Mischung aus Noise und schwer psychedelischem Stoner Rock steigert, die von Umdrehung zu Umdrehung mehr nach den wundervollen Colour Haze zu klingen beginnt. Zugeraucht bis zum Augenbluten wiederholen sie ein Stakkato-Riff zum Ende des Liedes dann sogar minutenlang identisch weiter, bei einer LP wäre man zum Spieler gehastet, um die Nadel weiterzuschubsen.

Das ist alles cool, extrem trocken (auch der Sound übrigens) und gekonnt. Und wird auch im Weiteren nicht wesentlich variiert: "The Wives Of Artie Shaw" fügt der Mixtur eventuell noch etwas Bluesfeeling hinzu (aber Gitarrensoli im klassischen Sinne gibt's keine, ebenso wenig wie Gesang natürlich); ""Passed Out On Your Lawn" kennt krautrockige Ausbrüche. Man braucht etwas Geduld und die richtige Umgebung sowie eventuell auch Zutaten / Ingredienzen für diese Musik, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann "Alpine Static" aber glüclich machen...



-Klaus Reckert-



 
 
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