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Tonträger-Review
 
Life Of Agony - Broken Valley

Life Of Agony - Broken Valley
Epic/Sony BMG Music
Format: CD

Wer aufgrund der umjubelten Reunion-Tour und der dort gespielten Masse an "River Runs Red"-Stücken ein Werk im Stile des Debüts erwartet hatte, wird von "Broken Valley" enttäuscht sein. Denn die wieder vereinten Life Of Agony haben sich nicht auf ihre Anfangstage besonnen, sondern ihre Tradition beibehalten und sich auch mit ihrem vierten Album ein gutes Stück weiter entwickelt.

Glänzte "River Runs Red" mit heftigem Hardcore, der Nachfolger "Ugly" mit dunkler Depression und "Soul Searching Sun" mit poppiger, aber doch nachdenklicher Eingängigkeit, ist "Broken Valley" einfach nur noch Rockmusik. Ohne Stempel, ohne alles. Auf den ersten Blick könnte man diesen neuen LOA-Sound mit Alice In Chains, den Stone Temple Pilots oder gar den Red Hot Chili Peppers vergleichen. Auf den zweiten vielleicht auch noch, doch spätestens beim dritten Hören hört man einzig und allein Life Of Agony. Keith Stimme ist unverkennbar, auch wenn er neuerdings recht klar und normal singt und sich nicht mehr die Mühe macht, sich zu verstellen. Gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Ebenso gewöhnungsbedürftig sind - leider - die recht vorhersehbaren Strukturen, die nicht wirklich überraschenden Riffs und Melodien, eben die für LOA so untypische Glätte und Normalität. Songs wie das balladeske "Wicked Ways", die bereits bekannte und schon im Netz zu hörende Single "Love To Let You Down", das groovige, dunkle "Strung Out" oder das kräftige "Last Cigarettes" sind ohne Zweifel starke, doch keine brillanten Stücke. Ebenso ohne Zweifel ist "Broken Valley" eine richtig gute Scheibe. Aber jeder ihrer drei Vorgänger war besser.



-Mathias Frank-




 
 
 

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