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Tonträger-Review
 
Kinn - Karlshorst

Kinn - Karlshorst
Sinnbus/Alive
Format: CD

Das selbstbetitelte Debüt von Kinn ging 2003 leider ein wenig unter. Dabei lohnt sich hier genaues und geduldiges Hinhören. Bei Kinn handelt es sich um eine Art All-Star-Band. Mark Türkowsky spielt eigentlich bei Masonne, Jan Thobens ist sonst bei Gaston und Taunus aktiv und zu Mastermind F.S Blumm muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Ich sag nur Staubgold und Morr! Um den Klang von "Karlshorst" zu beschreiben reichen die üblichen Kategorien nicht aus. Die Bezeichnung "Schöne Postrock-Miniaturen" beschreibt den Klang von Kinn nur ansatzweise. Nicht umsonst bezeichnet sich Herr Blumm als Klangforscher. Wer klassische Songstrukturen erwartet, wird hier umdenken müssen. Kinn arbeiten mit Wortfetzen, seltsamen Tönen, fügen dies alles, unterlegt von angenehmen Loops, scheinbar spielerisch zusammen. Was entsteht, ist eine spannende, wenn auch nicht immer leicht konsumierbare Soundlandschaft, die es zu entdecken gilt. Sehr chillig jedenfalls. Warum das Werk nun ausgerechnet nach dem etwas drögen Berliner Bezirk Karlshorst benannt ist, müssen Sie aber selbst herausfinden! Auch schön: Fast alle Songtitel beginnen mit "L" und sind kryptische Wörter wie Laumer oder Lakara. Klingt schon fein.


-Carsten Wilhelm-




 
 
 

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