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Hope Of The States - Left

Hope Of The States - Left
Red Ink/Rough Trade
Format: CD

Hope Of The States - Frontmann Sam Herlihy ließ vor einer Weile in einem Interview verlauten, dass zu viele Bands ein zweites Album machten, welches sich von ihrem Debüt gar nicht unterscheiden ließe. Insofern sollte man den gerade erschienen Zweitling "Left" gerade dahingehend betrachten. Der Erstling "The Lost Riots" der Band aus dem englischen Chichester erschien 2004 und war nicht mehr und nicht weniger als ein dunkles episches Meisterwerk von verstörender Schönheit. Verstörend ist an "Left" nahezu nichts mehr und auch die Dunkelheit des Erstlings wich helleren Klangfarben. Böswillige Rezensenten könnten der Band nun den Marsch in den Mainstream unterstellen, doch das von Ken Thomas (Sigur Rós) produzierte Werk ist nachwievor von einem Kaliber, das sich platter Popvermarktung entzieht. Hope Of The States klingen auch auf "Left" noch episch, haben aber die Faszination spartanischer Momente für sich entdeckt, die in ihrer einnehmenden Einfacheit an amerikanische Bands wie Death Cab For Cutie erinnern. Bezogen auf Herlihys eigenen Anspruch bleibt festzuhalten: Hope Of The States haben sich behutsam entwickelt, klingen heller, manchmal geradezu leicht und dürften mit "Left" einige neue Freunde gewinnen, ohne alte Fans zu verprellen.


-Carsten Wilhelm-




 
 
 

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