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Tonträger-Review
 
Charlotte Hatherley - The Deep Blue

Charlotte Hatherley - The Deep Blue
Little Sister/Rough Trade
Format: CD

Mit ihrer zweiten Soloplatte beweist die einstmals bei den nordirischen Indie-Poppern Ash spielende Charlotte Hatherley vor allem zweierlei. Erstens Wandlungsfähigkeit, zweitens ein untrügliches Händchen dafür, was momentan extrem trendfern ist. Doch zunächst zur Wandlungsfähigkeit. Hatte sie auf ihrem ersten Soloalbum "Grey Will Fade" noch schnöden, wenn auch durchwegs ansprechenden Gitarren-Pop serviert, markiert "The Deep Blue" eine dezidierte Neuausrichtung. Es sind vor allem amerikanische Bands der Neunziger, die hier Pate standen. So klingt Charlotte Hatherley mal verspielt wie Belly, mal melancholisch wie Juliana Hatfield, manchmal gar wild wie Veruca Salt auf "American Thighs". Womit wir bei Punkt zwei wären, denn voll im Trend liegt sie mit diesen Einflüssen 2007 nicht. Gerade deshalb ist "The Deep Blue" eine mutige, durchgehend gelungene Scheibe. Wenn der Waschzettel die Begeisterung David Bowies zitiert, bleibt nur zu sagen: Hat sie gar nicht nötig. Diese Platte spricht für sich.


-Carsten Wilhelm-



 
 
 

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