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Symphony X - Paradise Lost

Symphony X - Paradise Lost
InsideOut/SPV
Format: CD

Nachdem böse Zungen schon behauptet hatten, der Bandname rühre eigentlich daher, dass diese Band ihre von langer Hand angekündigten Veröffentlichungen immer X-mal verschiebt, hat das Warten jetzt ein Ende: Der Nachfolger der großartigen "Odyssey" (2002) kommt endlich in die Läden und Webshops. Ähnlich wie vorgenanntes Prachtstück des progressiven symphonischen Power Metal (endlich mal eine überhaupt nicht klemmende Label-Schublade), hangeln sich die Texte wieder an einem inhaltlichen roten Faden entlang, der in diesem Fall auf John Miltons wunderbarem Blankvers-Epos "Paradise Lost" über den Exodus aus dem Paradies beruht. Musikalische Sündenfälle sind hier aber keine zu verzeichnen: Eine pralle Produktion (seitens Jens Bogren; u.a. Amon Amarth, Opeth, Soilwork) und starke Kompositionen ergeben in Summe die wohl wuchtigste Gesamtwirkung eines SymX-Studioalbums seit ihrem Meisterwerk "V".

Dabei erfreut es den Fan, dass trotz überbordender Ideenvielfalt, majestätischen Chor- und Orchesterparts (d.h.: Synclavier) und einigen frisch erprobten Ansätzen (wie dem im Mittelteil aber Gothic-isierenden "Serpent's Kiss oder der mit klassischen Gitarre gewürzten Suite "The Sacrifice") auch elegante Rückverweise auf frühere Großtaten wie etwa "Accolade" (im Titelstück) oder "Egypt" (in "Set The World On Fire") in die komplexe Textur gewoben wurden. Tatsächlich ein für Fans von Band und Genre unverzichtbarer Collector's Item.



-Klaus Reckert-



 
 
 

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