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Tonträger-Review
 
Beach - Play It To Death

Beach - Play It To Death
Sinnbus/Alive
Format: CD

Mit den Berlinern von Beach kommt aus dem Hause Sinnbus wieder mal eine Band, die aufhorchen lässt, auch wenn sie so gar nicht nach Seidenmatt oder Bodi Bill klingen mag. "Play It To Death" ist das zweite Album der Combo und zelebriert feinsten, gerne vertrackten Noise / Postrock mit einem guten Schuss Pop-Appeal. Vergleicht man diese Platte mit dem Debüt "2nd Hand Cannibals", fällt auf, dass Beach nun genau wissen, wohin sie wollen. War die erste Scheibe noch ein wenig zu richtungslos, so finden die Berliner unter der Ägide von Thom Kastning (Kate Mosh, Seidenmatt) ihren Sound. Bei aller neuen Klarheit bleibt "Play It To Death" doch ein guter Brocken, der zwar seine poppigen Momente hat, sonst aber ebenso brachial daher kommt, wie man das beispielsweise von Bands aus dem bluNoise-Umfeld kennt. Während Sänger Björn Gütschow auf dem Debüt seine Wut noch frei und ungebremst herausschrie, gelingt es ihm auf "Play It To Death" innezuhalten, zwar manchmal gequält, aber immer so, dass sich Spannung und Dynamik aufbauen und entladen. Wer beispielsweise Tool mag oder die eine oder andere Platte aus dem Hause bluNoise im Schrank hat, sollte hier bedenkenlos zuschlagen. Den Berlinern ist jedenfalls ein druckvolles, in sich schlüssiges Werk geglückt. Einzelne Songs herauszuheben macht eigentlich keinen Sinn, vielmehr hat man den Eindruck, dass "Play It To Death" fast wie ein Konzeptalbum funktioniert. So oder so, ganz großartiger Noiserock!


-Carsten Wilhelm-




 
 
 

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