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The Spook - Let There Be Dark

The Spook - Let There Be Dark
Fiendforce/Cargo
Format: CD

Auch wenn Bands wie AFI oder auch HIM mit Horrorpunk-Einflüssen größte Erfolge feiern, ist die eigentliche Szene noch immer tief im Underground verwurzelt. Die Szene mit Bands wie The Other, The Deep Eynde, Balzac, Blitzkid oder Shadow Reichenstein, die in den Misfits ihre Helden hat und in schöner Regelmäßigkeit famose Alben veröffentlicht.

Diesmal an der Reihe sind The Spook, die nach dem Weggang von Sänger Lou Gosi zu den Heartbreak Engines fünf Jahre brauchte, um den Nachfolger zu "Some Like It Dead" fertigzustellen. Und auch wenn es sich um eine üble Phrase handelt: Das Warten hat sich gelohnt! Was die Band mit ihrem neuen Mann am Mirko Dean Rocca hier nämlich abliefert, bietet all das, was Fan sich wünscht. Eine Ansammlung von famos-morbiden Hits und düsternen Ohrwürmern, die zwar nur selten wirklich Punk (wohl aber: "Dark World Debutante") sind, aber dafür durch Wave- und Gothic-Spielereien umso aufregender und spannender klingen und - wie beispielsweise "Crowgirl" - gerne auch an Bands wie Danzig oder Type O Negative erinnern. Mit "Wax" gibt es obendrauf eine dunkle Ballade mit Popzillas-Sängerin Yvy Pop, für das fixe "Waiting For The Kill" und das Album-Highlight "Dying Fire's Grace" wurden Goolsby und TB von Blitzkid rekrutiert und weil auf der Gästeliste noch Platz war, durfe Dave Pybus von Cradle Of Filth bei "Summernite Stalker" auch noch den Bass zupfen. Abgerundet wird das Namedropping mit Produzent Mille Petrozza von Kreator und Mixer Andy Sneap und alles zusammen ergibt dann eine Platte, die ein schlichtes Highlight im Dunkeln ist.



-Mathias Frank-




 
 
 

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