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Eskobar - Death In Athens

Eskobar - Death In Athens
Cargo
Format: CD

Man kann es drehen und wenden wie man will, aber Eskobar scheinen den Zenit ihres Schaffens überschritten zu haben. Eigentlich durfte man ein wenig hoffen, denn immerhin hatten die Schweden mit ihren ersten zwei Alben so viel Charme und euphorischen Wohlklang verbreitet, dass man sie einfach mögen musste. Nach einem reichlich unentschlossenenem dritten Album führte dann der selbstbetitetelte 2006er-Longplayer wieder zurück zum Anfang, hin zu düsteren Ohrwurmmelodien, hin zu perfekten Herbst-Songs. Der erste Gedanke beim Durchhören des neuen Albums "Death In Athens" lautet: Nicht schlecht. Der Zweite: Diese Band dreht sich im Kreis. Dies tut sie freilich in gewohnt professioneller Manier. "Death In Athens" wendet sich wieder stärker dem Bombast zu, was ja in der Vergangenheit gut funktioniert hatte (man denke nur an das Duett mit Heather Nova) und gerade dieser Band in einer unpeinlichen Version immer wieder gelungen ist. Doch schon das zweite Stück der neuen Platte, "Hallelujah New World", schrammt meilenweit über die erträgliche Schmerzgrenze hinaus, ist in seiner 80er-Haftigkeit purer Kitsch, der auch nicht als Ironie verstanden werden kann. Natürlich schreiben Eskobar nach wie vor gute Songs, "Obvious" oder "Thinking About You" etwa, aber für eine ganze Platte ist das etwas wenig und so dümpelt diese einst heißgeliebte Band ein wenig ratlos vor sich hin. Schade!


-Carsten Wilhelm-




 
 
 

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