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Tonträger-Review
 
Exodus - Let There Be Blood

Exodus - Let There Be Blood
Zaentz/Soulfood
Format: CD

Exodus kennt zugegeben nicht grad jede(r). In Zeiten, in denen noch Großmütter beim Sockenstricken für die Enkel zu "Nothing Else Matters" auf WDR2 heftig mitschunkeln, mag der Hinweis dennoch nicht fehl am Platze sein, dass weder Metallica (die ihnen Kirk Hammet raubten, um Dave Mustaine zu ersetzen), noch Testament, Death Angel, Forbidden, Vio-Lence oder Heathen ohne das eindringliche, genrestiftende Beispiel der frühen Exodus so recht vorstellbar wären. Um so vorsichtiger sollte man in diesem Kontext mit Kultgegenständen umgehen. Ein solcher ist mal ganz sicher das "Bonded By Blood"-Album von 1985, Schallplatten-Debüt der vormaligen Tape-Legende Exodus. Und sowas wie ein "Und sah, dass es gut war" der gesamten Thrash-Gilde: "Another Lesson In Violence", "Piranha", "No Love" - unvergesslich gut!

Ein wenig überraschenderweise hat die aktuell auf der wiedervereinten Bay Area-Dampfwalze angetretene Mannschaft just dieses stilbildende Monument 2008 Stück für Stück neu aufgenommen. Kennt man das Original nicht, ist die Freude an dem Silberling vermutlich völlig ungetrübt. An soviel Thrash-Power, unvergesslichen Melodien muss man sich ja wirklich freuen - und das alles im zeitgenössischen Soundgewand. Kennt man jedoch die ursprüngliche LP-Aufnahme mit Paul Baloff (R.I.P.), so fragt man sich halt schon, "was soll's?". Für sich genommen zugegeben ein geiles Album. Aber als Live-Einspielung wäre das nachvollziehbarer gewesen.



-Klaus Reckert-


"Piranha", aber 1985 eingebolzt


 
 
 

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