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Tonträger-Review
 
Devin Townsend Project - Ki

Devin Townsend Project - Ki
InsideOut/SPV
Format: CD

Entzug, den Drogen und Suizidgedanken entsagt - hier verbietet sich die werkimmanente Betrachtung entschieden, denn Konsequenzen der Umwälzungen in "Hevy Devy"s Leben, von denen der Promowisch raunt, bekommt der Hörer unmittelbar auf die Ohren. Der grelle "Ziltoid The Omniscient" ist wieder auf seinen Heimatplaneten geflogen. Geblieben ist ein aus seinen Exzessen mit dem Kater seines Lebens aufwachender Mad Professor. Enstanden ist das Devin Tonwsend Project, groß gedacht und angelegt auf nicht weniger als einen Zyklus aus vier Alben. Der Erstling heißt also "Ki" und niemand muss Angst haben, aufgrund der Vorgeschichte sei Devin T. zu Kuschelrock oder Blümchenprog übergelaufen. Im Gegentum nimmt die dunkle, bedrohliche, intensive Atmosphäre von "Ki" von den ersten unverzerrt ausgelegten, lockenden Gitarrenarpeggien gefangen. Auf "Coast" setzt gleichfalls unverzerrter, relativ hoher Gesang ein und erzählt eine Geschichte, der zuzuhören sich lohnt. Beispielsweise "Disrupter" mit seinem unheilvoll federnden Rhythmus steht näher an Tool oder O.S.I. als beim direkten Vorläuferalbum. "Terminal" hat bei David Gilmour gut hingehört, "Ain't Never Gonna Win" baut fast jazzrockigen Drive à la Stratus auf und "Trainfire" verblüfft sogar mit DooWop-Rock 'n Roll-Anklängen. Reichlich Variation also.

Für die weiteren Zyklusteile stellt das Labelinfo mehr Härte in Aussicht, sodass sich das Ganze also vergleichbar der Opeth "Damnation" vs. "Deliverance"-Phase entwickeln könnte. Und genau solchen Kultcharakter erringen.



-Klaus Reckert-


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