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NOVASTAR
 
Königlich
Novastar
Belgien an sich ist ja ein schönes Land, aber auch manchmal recht seltsam. Da nimmt ein Typ eine Platte auf, die verkauft sich wie blöde, der Mann hat kaum Zeit, sich eine richtige Band zusammen zu suchen, weil er ohne Ende Termine zu erfüllen hat, und dann wird er auch noch von der belgischen Königsfamilie zu einem Staatsbesuch in Thailand eingeladen, um dort live zu spielen. Der Mann, von dem wir hier sprechen, heißt Joost Zweegers, und unter dem Namen Novastar hat er letztes Jahr eine Schönheit in Form einer Platte herausgebracht, auf der zehn Rock-Pop-Perlen glänzen. Ab nach Thailand!
"Tja, am 14. Februar gehts los Richtung Thailand. Es war schon recht seltsam, als über das Label die Anfrage der Königs-Familie kam, und ich habe natürlich sofort zugesagt. Ich bin zwar kein Royalist, aber irgendwie bin ich dennoch stolz darauf, mit ihnen zu fahren und dort aufzutreten. Ich habe überhaupt keine Ahnung, was mich dort erwartet, aber ich gehe mal von einem James Bond Party-Ding aus", grinst mich Joost beim Interview letztens auf seiner Support-Tour für K's Choice an. Die Platte "Novastar" ging in Belgien und Holland kurz nach Veröffentlichung direkt an Position 1 der Charts, und da hieß es natürlich, die Songs auch live zu präsentieren. Das war aber schonmal ein kleines Problem, "denn ich habe die Platte zusammen mit einem Produzenten aufgenommen, also ohne richtige Band im Rücken. Als die Scheibe dann plötzlich so ein großer Erfolg wurde, hatte ich kaum Zeit, die passenden Leute für eine Band zu finden. Jetzt habe ich aber ein prima Drummer und einen Gitarristen gefunden, und so spielen wir in einer Dreier-Formation, was natürlich manchmal eher nachteilig werden kann, wenn mal einer in der Band einen schlechten Tag hat. Aber alles in allem klappt alles wunderbar und alle sind zufrieden", meint Joost über den Band-Findungs-Prozeß.
Novastar
Dieses Drei-Mann-Lineup ist auch ein mehr als deutlicher Hinweis auf Joosts musikalische Vorbilder, denn The Police zählt zu seinen persönlichen Helden, und wenn man Joost mit seinem Bass auf der Bühne singen und spielen sieht, verdichtet sich dieser Verdacht noch weiter. Joost: "Ja, The Police sind schon großartig gewesen, vor allem dieses Konzept, mit drei Leuten zu spielen. Ich hätte gerne mal als Support für die Jungs gespielt, aber ich glaube, ich könnte es niemals verkraften, wenn ich ein Konzert spielen würde, und ich wüßte, daß die Band irgendwo im Publikum steht und mir zuhört. Ich denke, dann würde ich keinen Ton vernünftig treffen und alles komplett vermasseln." Wenn es sonst nichts ist, was den Mann aus der Fassung bringt...Jedenfalls kann man auch noch Waterboys oder Crowded House heraushören, und was die neuen, für die nächste Platte bestimmten Songs angeht, verrät er noch: "Die Songs werden natürlich etwas anders klingen, vor allem auch, weil wir jetzt eine richtige Band sind. Desweiteren bin ich noch der Meinung, daß man nicht zu seiner eigenen Cover-Band werden sollte, also immer wieder dieselben Songs schreiben und spielen. Das ist nicht mein Ding. Ich schreibe meistens bevor ich ins Bett gehe Songs, vieles davon ist zwar Müll, aber die brauchbaren 10% wandern aufs Demo und dann später aufs Album. Das nächste Album wird auf jeden Fall nicht mehr so studio-mäßig wie beim ersten klingen, sondern ich will viel mehr live einspielen." Das läßt auf ein weiteres Top-Album hoffen, und bis dahin wird aber noch etwas Zeit vergehen, denn jetzt steht erstmal Frankreich und Amerika auf dem Programm - und natürlich Thailand.
Weitere Infos:
www.novastar.be
Interview: -David Bluhm-
Fotos: -Pressefreigaben-
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Aktueller Tonträger:
Novastar
(WEA)


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