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IDLEWILD
 
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Idlewild
Idlewild-Frontman Roddy Womble sitzt äußerlich völlig ruhig im Kölner Büro seiner Plattenfirma und gibt Interviews. Dass Bob Fairfoull, seit sechs Jahren Bassist des schottischen Quartetts, am Abend zuvor unter etwas mysteriösen Umständen die Band verlassen hat, erwähnt er erst, als wir uns von ihm verabschieden - als es also zu spät ist, womöglich unbequeme Fragen nach Bobs Verbleib zu stellen. Nur einmal während unserer halbstündigen Audienz wird Roddy hektisch, als ihm nämlich die Glut seiner Zigarette auf die Couch des Labelbüros fällt... "Um Gottes Willen", entfährt es ihm, "jetzt hätte ich beinahe das gute EMI-Sofa ruiniert!" Doch auch wenn der Weggang von Bob sicherlich alles andere als geplant war, haben sich Idlewild nicht von ihrem Kurs abbringen lassen. "Unser neues Album ist einfach zu gut, um jetzt einfach alles hinzuwerfen", schrieb Roddy einige Tage später im Tagebuch der offiziellen Bandwebsite. Recht hat er, denn "The Remote Part", das dritte Full-Length-Album des Vierers, zählt mit zu den besten Veröffentlichungen des Jahres. Das Album ist so ziemlich mit jeder kultigen oder einflussreichen Band der letzten 20 Jahre verglichen worden, was letztendlich ob der großen Bandbreite für ein gewisses Maß an Eigenständigkeit sprechen dürfte.
Idlewild
"Vergleiche sind etwas, das ich mir nicht antue. Es ist mir egal, mit wem wir verglichen werden", wehrt Roddy ab, nur um dann einschränkend zu ergänzen: "Wenn ich noch nie von einer Band gehört hätte und wissen möchte, wie sie klingen, fänd' ich selbst Vergleiche ja auch hilfreich, nur um ein Gefühl für die Musik zu kriegen. Deshalb stört es mich nicht, wenn die Leute sagen, wir klingen ein bisschen wie R.E.M., The Smiths, Crowded House, U2 oder The Cure - das ist in Ordnung!" Nicht zuletzt wohl deshalb, weil all die genannten Bands etwas bewegt haben und mehr sind als Musiker, die als Marionetten der Unterhaltungsindustrie herhalten müssen. Deshalb die Frage an Roddy, der nicht nur für die Texte und den Gesang, sondern beispielsweise auch für die Fotos auf den Plattencovern von Idlewild verantwortlich zeichnet: Sieht er sich mehr als Musiker oder als Künstler im Allgemeinen? "'Künstler' ist so ein abgenutzter Begriff. Ich hasse es, wenn Leute wie Mariah Carey hingehen und sich als Künstler bezeichnen. Sie ist nicht mehr als ein Gesicht! Bob Dylan - das ist ein Künstler, oder Mark Rothko [der einflussreiche Maler der New Yorker Schule]! Britney Spears dagegen ist ganz sicher keine Künstlerin! Ich selbst spiele ja kein Instrument, also kann ich mich nicht wirklich als Musiker bezeichnen, aber als Künstler sehe ich mich auch nicht! Ich suche noch nach der passenden Bezeichnung!"

Dass er dem Mythos "Künstler" aber immer näher kommt, zeigt fraglos das aktuelle Album, denn das ist weit mehr als nur eine x-beliebige Pop- oder Rockplatte. Als uns Idlewild vor drei Jahren beim Interview zu ihrem Debütalbum "Hope Is Important" erzählten, dass Roddy nicht, wie man wohl hätte vermuten können, zu Hause die Platten von Nirvana oder den Pixies rauf und runter hört, sondern lieber Alben von Kristin Hersh oder Bob Dylan auf den Plattenteller wirft, klang das fast nach einem Scherz. Doch schon der 2000er Nachfolger "100 Broken Windows" zeigte, dass Idlewild mehr waren als die wilde Punkband, die sich in Großbritannien ihre ersten Lobeshymnen von der Presse verdient hatte. Als einen echten Wendepunkt würde Roddy diese Entwicklung dennoch nicht bezeichnen: "Wir wurden einfach selbstbewusster. Schließlich waren wir gerade einmal 18 Jahre alt, als wir die erste Platte gemacht haben, wir waren einfach kleine Indierocker, die gerne Punkrock machen wollten. Anfangs war das alles, was wir wollten. Damals haben wir auch die passenden Platten dazu gehört, und das hört man auch auf 'Captain' und 'Hope Is Important'. Danach haben wir uns persönlich einfach verändert und keinen Sinn darin gesehen, uns für unsere Musik zu verstellen, sonst würde alles den Bach runtergehen. '100 Broken Windows' zeigt uns mitten in dieser Entwicklungsphase. Auf der neuen Platte macht sich jetzt ein ganz neues Selbstvertrauen breit. Ich singe mit meinem natürlichen Akzent, und auch die Texte spiegeln eine ganz neue Form der Aufrichtigkeit wider. Und ich glaube, dass die Reaktionen auf die Platte genau deshalb so gut sind - sie ist viel offener."

Idlewild
Geholfen hat der Band dabei neben ihrem langjährigen Producer Dave Eringa und Altmeister Stephen Street auch der legendäre Gitarrist der Patti Smith Group, Lenny Kaye. Eigentlich als Producer engagiert, wird er auf der Platte "nur" als Inspirationsquelle und Ideengeber genannt. "Wir waren in Amerika auf Tournee und haben im Anschluss eine Woche mit Lenny im Studio verbracht. Er ist unfassbar inspirierend, einfach unglaublich! Er hat meine ganze Sicht der Band völlig umgekrempelt. Wir haben gar nicht viel gemacht. Eigentlich haben wir eine Woche lang nur zusammengesessen, Kaffee getrunken, Sandwiches gegessen und über Musik geredet. Das war großartig, das war die beste Woche meines ganzen Lebens! Danach sind wir dann nach Hause zurückgekommen und haben mit ganz neuem Elan angefangen, Songs zu schreiben."

Wie die neue Single, "Live In A Hiding Place", zu der kein Geringerer als Wim Wenders den Videoclip gedreht hat. "Wir sind schon immer große Fans von ihm gewesen, also haben wir einfach Kontakt aufgenommen! Ich habe gelernt, dass man nie vor den Menschen Angst zu haben braucht, die man bewundert. Egal, ob es Lenny Kaye ist, Ed Morgan, der Schriftsteller, der auf unserem Album einen Gastauftritt hat, oder eben Wim Wenders. Wir wussten, dass Wenders ein großer Musikliebhaber ist, dazu muss man sich ja nur seine Filme anschauen, und wir wussten auch, dass er '100 Broken Windows' hatte, er kannte uns also als Band. In letzter Zeit hat er sich vor allem der Fotografie gewidmet, und er wollte wohl einfach mal wieder etwas im Bereich Film machen." Mit dem neuen Clip ist Roddy sehr glücklich, allerdings ist er generell kein großer Fan von Videos. "Das ist eine Sache, die einfach dazugehört und die du akzeptieren musst. Im Grunde sind sie ja nichts anderes als Werbefilme. Die Videos von uns, die mir wirklich gefallen, sind die abstrakteren, aber die wurden von keinem einzigen Sender gezeigt. Wir würden zwar nie ein Video drehen, bei dem wir uns völlig unwohl fühlen, aber solange es in einem bestimmten Rahmen bleibt, haben wir nichts dagegen, zum Beispiel in den Clips möglichst gut auszusehen. Immerhin hast du so die Chance, dass die Leute deine Musik zu hören bekommen."

Obwohl sich Idlewild der Stärken ihres neuen Albums also durchaus bewusst sind, kam der Erfolg, der sich auf der Insel zu einem wahren Triumphzug auswuchs, für das Quartett dennoch überraschend. "Wir haben uns immer eher als Band gesehen, die echte Musikfans anspricht, die Art von Indierockern, die auch Bands wie zum Beispiel Trail Of Dead mögen. Mit der neuen Platte interessieren sich auf einmal alle möglichen Leute für uns. Für uns ist das eine völlig neue und ziemlich seltsame Erfahrung. Wenn ich jetzt in den Supermarkt gehe, um Brot zu kaufen, passiert es mir an der Kasse schon mal, dass jemand sagt: 'Hey, du bist doch bei Idlewild!', und ich denke dann nur: Huch, warum fragt er mich das jetzt? Was wir jetzt noch mit den Bands gemeinsam haben, die wir mochten und die wir uns angesehen haben, als wir richtig jung waren - Sonic Youth, Pavement, Nirvana, Girls vs. Boys - ist, dass wir auf dem Teppich geblieben sind und in erster Linie Leute sind, die sich für Musik interessieren. Das Problem ist eher die Sichtweise der anderen. Du bist im Fernsehen bei 'Top Of The Pops', und schon sehen dich einige nicht mehr als Mensch, sondern als Mythos. Wir dürfen uns einfach keine lllusionen machen. Wir sind eine ziemlich mainstream-orientierte Band auf einem Riesenlabel, da passieren bestimmte Dinge zwangsläufig."

Idlewild
Derzeit sind Idlewild zusammen mit Coldplay auf großer Europa-Tournee, und auch wenn Roddy die Gewissheit hat, in einer alles andere als langweiligen Band zu spielen, rechnet er bei diesen Supportshows doch mit dem Schlimmsten: "Wie viele Leute zu deinen Shows kommen, ist völlig egal, selbst wenn es nur zehn sind. Richtig schlecht ist nur, wenn sie sich langweilen, das Schlimmste ist, wenn du vor der Bühne jemanden gähnen siehst. Auf der Coldplay-Tour erwarte ich eigentlich nichts anderes, weil die meisten eben auf Coldplay warten. Aber um ganz ehrlich zu sein, fördert dieses Verhalten die böse Seite unserer Band zu Tage, und wir bestrafen das Publikum dann mit so viel Krach und Verbitterung wie möglich, hahaha!" Im Ernst: Bei den Konzerten mit Coldplay werden Idlewild eher auf ihre eingängigen Stücke à la "American English" und "You Held The World In Your Arms" zurückgreifen, also genau die Songs, die schon nach dem ersten Hören zu "schlimmen" Ohrwürmern werden können. Überhaupt haben sich Idlewild gerade auch als Liveband sehr entwickelt und verändert. Galten sie früher als ziemlich wilder Haufen, bei dem die Intensität auf der Bühne auch manchmal in völliges Chaos ausartete, geben sich die Schotten inzwischen trotz aller Kompromisslosigkeit wesentlich gemäßigter. Der Grund dafür ist ziemlich einfach. "Als wir anfingen, wussten wir nicht genau, was wir mit unseren Platten machen sollten, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass wir zuerst als Liveband eine Reputation aufbauen konnten. Früher haben wir auf der Bühne das Chaos geradezu heraufbeschworen. Die Leute mögen das, wenn sich der Sänger auf dem Boden wälzt und wild herumschreit. Das ist aufregend! Dieser Geist steckt immer noch in der Band, aber jetzt haben wir einfach viel bessere Songs - und es wäre einfach unpassend, auf dem Boden herumzurobben, während du 'American English' singst, hahaha!"

Und nicht nur, weil Roddy Idlewild als Band von und für Musikfreaks beschrieben hat, baten wir den sympathischen Frontman abschließend noch zum Gaesteliste.de Blind Date:

* Nada Surf "Inside Of Love" ("Let Go", Labels 2002)

Roddy: "Das klingt interessant! Wer ist das, die Band kenne ich doch! The Flaming Lips? Built To Spill? Beachwood Sparks?"

GL: Wir geben dir eine große Hilfe: Sie hatten vor Jahren mal einen Song, der war weltweit ziemlich "popular"!

Roddy: "Oh yeah! Nada Surf! Sie sind auf dem europäischen Festland viel erfolgreicher als in Großbritannien. Wir haben sogar einmal mit ihnen eine Show gespielt. Sie sehen total seltsam aus: Sie haben diesen Indierocker als Sänger, einen Typen in Radlerhosen mit Dreadlocks am Bass und einen Schlagzeuger, der aussieht wie ein Grundschullehrer."

* The White Stripes "Fell In Love With A Girl" ("White Blood Cells", XL Recordings, 2001)

Roddy [ohne Zögern] "White Stripes! Ich finde sie großartig! Sie sind der klassische Fall von überragenden Persönlichkeiten in einer Band. Sie haben so viel Ausstrahlung, es ist unglaublich, ihnen zuzuschauen. Es ist ein Triumph, dass sie so populär sind! Ich habe sie beim Glastonbury Festival gesehen, da haben sie zwischen Starsailor und den Charlatans gespielt - und die White Stripes haben beide einfach weggepustet. Als sie auf die Bühne kamen, sahen sie aus wie Helden mit Superkräften, mit ihren Klamotten und so!"

GL: Findest du solche Momente inspirierend? Könntest du dir zum Beispiel vorstellen, dass Idlewild auch in identischen Outfits auftreten?

Roddy: "Nee, dafür musst du schon Amerikaner sein! Wenn du Schotte bist, sähe das bloß albern aus. Was sollten wir überhaupt anziehen? Schottenröcke?"

* Brendan Benson "Folk Singer" ("Lapalco", V2 Records, 2002)

Roddy: "Was ist das? Oh, das ist Brendan Benson? Wir spielen mit ihm in New York, die Platte wollte ich mir eh anhören! Es ist ein bisschen schwer zu sagen, weil ich ja nur Ausschnitte zu hören bekomme, aber das klingt nach etwas, das ich mir zu Hause auch anhören würde! Das war ziemlich cool!"

* Bob Mould "180 Rain" ("Modulate", Cooking Vinyl, 2002)

Roddy [ohne Zögern] "Autechre! Boards Of Canada? Plaid? Squarepusher? Das mag ich, ich höre viel so Zeugs zu Hause!"

GL: Nee, du liegst völlig falsch, denk mal an das andere Ende des Spektrums und warte auf die Stimme!

Roddy [nachdem die Stimme eingesetzt hat]: "Klingt wie Bon Jovi..."

GL: Der Sänger ist einer deiner ganz großen Helden, das hier ist seine neue Platte!

Roddy: "Sind das vielleicht Death In Vegas?"

GL: Nein, die neue Bob-Mould-Platte!

Roddy: "Wirklich! Das kann nicht sein! Das soll sein neues Album sein? Jemand sagte mir, dass er jetzt in Elektronik macht, aber ich hab die Platte noch nicht. Das ist völlig verrückt! Man kann hören, dass er sich mit einer Menge Warp-Records-Platten beschäftigt hat, hahaha!"

* Bob Dylan "Ballad Of A Thin Man" ("Highway 61 Revisited", Columbia, 1965)

Roddy [nach zwei Sekunden]: "Das ist Bob Dylan!"

GL: Ganz genau. Einer der Gründe, warum der Song sich hier wieder findet, ist eure wirklich ausgezeichnete Coverversion des obskuren Dylan-Stücks "When The Ship Comes In"...

Roddy [lacht]: "Das findest du gut? Nun, das Stück haben wir innerhalb von 20 Minuten in einem Studio aufgenommen, das ungefähr so groß war die dieser Tisch hier. Rod hat das Keyboard gespielt und ich diese kleine Trommel, weil wir nur zu zweit waren! Die Aufnahme haben wir für eine Radio Session gemacht. Ich hatte keinen Schimmer, wie sich das Ganze letztendlich anhören würde, aber genau das mag ich daran."

GL: Wie geht ihr an Coverversionen im Allgemeinen heran?

Roddy: "Zunächst einmal muss ich sagen, dass wir lange Zeit eigentlich gar keine Covers gespielt haben. Als wir anfingen, haben wir sofort eigene Songs geschrieben. Coverversionen haben wir erst in den letzten paar Jahren angefangen zu spielen - und dann auch nur sehr sporadisch. Es macht halt einfach Spaß, deine Lieblingssongs zu spielen. In letzter Zeit haben wir des Öfteren 'I Found That Essence Rare' von Gang Of Four live gespielt oder 'Boys Don't Cry' [von The Cure] oder 'Everything Flows' von Teenage Fanclub."

GL: Kostet das nicht viel Überwindung, einen so berühmten Song wie "Boys Don't Cry" anzugehen?

Roddy: "Coverversionen sind nie so gut wie das Original, aber sie helfen, die Songs am Leben zu halten. The Cure spielen nicht besonders oft live, also halten wir 'Boys Don't Cry' auf unsere Art am Leben. Es macht Sinn, Covers live zu spielen, ich glaube nicht, dass es richtig wäre, sie aufzunehmen und zu veröffentlichen. Außer vielleicht als B-Seiten. Das ist meine Sicht der Dinge."

* The Cure "Inbetween Days" ("Head on The Door"; Polydor, 1986)

Roddy: "The Cure! Gerade noch haben wir von ihnen geredet. Das ist mein Lieblingssong der Band!"

GL: Und warum habt ihr euch dann für "Boys Don't Cry" und nicht für diesen Song entschieden?

Roddy: "Der Part auf der Akustikgitarre war einfach zu schnell!"

* The Delgados "Pull The Wires From The Well" ("Peloton"; Chemikal Underground, 1998)

Roddy: "Die Platte habe ich, das sind die Delgados!"

GL: Auch eine schottische Band. Wie wichtig ist für euch eure Herkunft?

Roddy: "Sehr wichtig, weil dieses Gefühl für Heimat etwas ist, auf das sich die Leute verlassen können. Ich meine das nicht auf fahnenschwenkende, patriotische Weise, dagegen bin ich völlig. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Bands aus Schottland das Heimatgefühl verbindet, du weißt sofort, dass sie von dort stammen. Nicht, weil sie einen schottischen Akzent haben oder Schottenmuster auf ihren Plattencovern, aber Bands wie Mogwai, Belle & Sebastian, Teenage Fanclub, The Delgados oder wir - da gibt es dieses Gefühl, das ganz eindeutig schottisch ist. Auf die gleiche Weise haben Bands wie The Smiths, New Order oder Doves dieses typisch nordenglische Manchester-Flair. Und das finde ich sehr cool!"

Weitere Infos:
www.idlewild.co.uk
Interview: -Carsten Wohlfeld & David Bluhm-
Fotos: -Pressefreigaben-
Idlewild
Aktueller Tonträger:
The Remote Part
(Parlophone/EMI)


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