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BRENDAN BENSON
 
Lehrstunde
Brendan Benson
Nehmen wir einmal an, wir brauchen Rat. Zu wem gehen wir dann? Meistens zu einem guten Freund oder einer guten Freundin. In besonderen Fällen ziehen wir uns aber auch einfach zurück, legen eine Platte auf, lassen die Musik für sich sprechen und hoffen auf eine Lösung des Problems. Wenn es ganz dick kommt, hilft vielleicht das neue Album von Brendan Benson. "My Old, Familiar Friend" spendet nicht nur Trost, sondern ist auch in der Lage, die eine oder andere Idee zu liefern, wie mit diesem oder jenem Problem umzugehen ist. Brendan Benson, selbst will gar nicht den Moral-Apostel spielen, aber davon ist er auch weit entfernt. Stattdessen versteht er es nur allzu gut, Dinge ins Licht zu rücken, die lebensnah und damit gleichzeitig für den Hörer nachvollziehbar sind. Im Gespräch mit Gaesteliste.de versucht er zu erklären, warum das neue Album genauso klingt und warum das Leben immer zwei Seiten hat.
GL.de: Wie fühlt es sich an, Album Nummer vier in der Tasche zu haben?

BB: Es fühlt sich gut an… eigentlich ist es das gleiche Gefühl wie bei Album Nummer drei.

GL.de: Du machst da wirklich keine Unterschiede?

BB: Nun ja, nicht wirklich. Es ist letzten Endes irgendwie das Gleiche, nur nochmal von vorne (Pause). Aber es ist gut so... vielleicht hätte ich es einfach bei dieser Aussage belassen sollten - es fühlt sich gut an! (lacht)

GL.de: Während deinem vorletzten und deinem neuen Soloalbum "My Old, Familiar Friend" warst du damit beschäftigt, mit den Raconteurs Musik zu machen und ausgiebig zu touren. Hast du irgendetwas von dieser Kollaboration mitgenommen, als du dich wieder deinem Solo Projekt gewidmet hast?

BB: Hmm, lass' mich mal überlegen... ich bin mir nicht sicher. Jetzt, wo ich darüber nachdenke... Nein, eigentlich nicht wirklich, weil es nicht vieles gab, was mich für meine eigene Arbeit beeinflusst hat. Das neue Album wurde von Gil Norton produziert und er hatte wohl den größten Einfluss. Ich habe nur gesungen und Gitarre gespielt und die Songs waren mehr oder weniger alle schon geschrieben bevor es mit den Raconteurs losging. Ich würde also nicht sagen, dass die Raconteurs einen wirklichen Einfluss gehabt haben auf das, was nun auf dem Album zu hören ist. Gil Norton hat da eine wichtigere Rolle gespielt und Position eingenommen.

GL.de: Was an seiner Arbeitsweise war für dich denn so inspirierend?

BB: Uh, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob Gil wirklich der richtige Mann für diese Platte war (lacht). Warten wir mal ab, wie das Album sich so macht, haha. Ich war es einfach leid, immer die Entscheidungen zu treffen und wollte die Verantwortung ein wenig abgeben. Diese Last bei allen Entscheidungen immer verantwortlich zu sein, war erdrückend. Du hast das Sagen beim Schreiben, bei den Aufnahmen, dem Produzieren und den Auftritten. Ich wollte jemanden haben, der das Kommando übernimmt und ich hatte gehört, dass er jemand ist, der sehr systematisch und disziplinarisch arbeitet. Jemand, der mit der Peitsche knallen kann, wenn es sein muss. Das war genau das, wonach ich gesucht habe. Wenn ich nun zurückblicke, war er aber gar nicht so streng wie zunächst vermutet. Er hat gar nicht so oft die Entscheidungen getroffen (lacht). Er war während der Aufnahmen berühmt dafür zu sagen "Oh, ich bin mir nicht ganz sicher..." Ich fragte ihn ständig Sachen wie "Was hälst du hiervon oder was meinst du dazu?" und er antwortete ständig mit diesem Satz! (lacht)

GL.de: Hat dich das nicht verwirrt?

BB: Und wie! Ich habe mich andauernd gefragt, wann wird er sich endlich sicher sein und wann werden wir Entscheidungen treffen?

GL.de: Vielleicht wollte er nur erreichen, dass du doch letztendlich die Führung übernimmst?

BB: Ja, das glaube ich auch so langsam. Aber ich wollte doch, dass er das macht! Er hat jedes noch so kleine Detail aufgenommen und gespeichert. Sei es jeder Vocal Take oder jeder noch so kurze Gitarren-Part. Ich arbeite sonst nie so. Ich möchte eigentlich, dass es nur einen Take gibt und nicht im Hinterkopf haben, dass da noch viel mehr Takes herumschwirren. Wenn es eben nicht hinhaut und richtig klingt, dann beheben wir den Fehler eben später. Zumindest arbeite ich so, wenn ich zu Hause bin. Kleine Fehler kann man so schnell beseitigen oder Dinge ändern, die vielleicht nicht nicht optimal gelaufen sind. Am Ende der Aufnahmen zu "My Old, Familiar Friend" hatten wir also eine riesen Anzahl von Takes meiner Stimme, der Gitarre oder den Drums und Gil musste alle durchkämmen, um den Besten zu finden. An dem Punkt musste er dann schon die Entscheidung selbst treffen, aber es war bestimmt nicht sehr angenehm.

GL.de: Jetzt, wo der Fokus wieder auf deiner Solokarriere liegt, machst du dir da Sorgen, dass die Leute automatisch Vergleiche zwischen deinen Solo-Sachen und der Musik der Raconteurs ziehen werden?

BB: Ich habe nicht unbedingt Angst davor, aber ich erwarte schon, dass Leute vielleicht enttäuscht sein werden und sagen, dass es ihnen nicht so gut gefällt wie das, was The Raconteurs machen...

GL.de: Aber ist das nicht ungerecht? Immerhin sind das doch zwei verschiedene Paar Schuhe und du hast auch schon vorher Musik gemacht.

BB: Ja, das stimmt natürlich. Letztendlich denke ich, dass es für mich trotzdem nur von Vorteil sein wird, weil ich durch meine Zeit bei The Raconteurs und vor allem im Hinblick auf meine Solo-Arbeit viele neue Hörer gewinnen werde. Das ist so ziemlich das Beste, worauf ich hoffen kann. Ich erwarte nicht, dass ich alle Raconteurs-Fans mit meinen Sachen begeistern werde. Ich lese nicht viel von dem, was in der Presse steht oder Reviews im allgemeinen. Es kommt selten vor, das ich mir negative Kommentare zu Herzen nehme. Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich nicht jeden zufriedenstellen kann.

GL.de: Nun, da wir über die Erwartungshaltung des Publikums gesprochen haben, wie sieht es denn mit deiner eigenen aus, wenn die Zeit gekommen ist, ein neues Album aufzunehmen?

BB: Nun ja, ich will ganz einfach gesagt ein gutes Album machen! (lacht) Ich habe schon hohe Erwartungen an mich selbst, aber während des eigentlichen Schreibens von Songs blende ich diesen Teil völlig aus und konzentriere mich auf die Musik. Alles andere würde dem Prozess nur im Weg stehen. Es wäre einfach zu entmutigend, wenn man mitten beim Schreiben auch noch darüber nachdenken müsste, ob das Resultat den eigenen Erwartungen entspricht. Wenn man sich vornimmt ein Meisterwerk zu verfassen, dann wird man wahrscheinlich nie eins hinbekommen...

GL.de: Aber du schließt den Gedanken nicht aus?

BB: Ich weiß nicht. Ich glaube nicht, dass ich es jemals schaffen werde. Die Aufgabe ist einfach zu beängstigend und zu groß angelegt. Ich fahre besser damit mir vorzunehmen, es sei nur ein ganz normaler Song. Im Studio, jedoch, lege ich die Latte gern ein wenig höher und versuche schon aus dieser vielleicht simplen Idee etwas Größeres zu machen. Irgendwie kann ich so besser arbeiten, anstatt mir gleich zu Beginn Gedanken um etwas zu machen, was vielleicht nie entstehen wird. Andere Musiker denken da vielleicht ganz anders, aber ich kann nur auf diese Weise arbeiten. Ich glaube, ich kann den Song im Studio auch besser kontrolleren als zu dem Zeitpunkt, an dem ich ihn schreibe. Ich bin allgemein auch weniger unsicher sobald der Song steht.

GL.de: Deine neuen sowie älteren Songs gehen alle sehr und ohne Umschweife ins Ohr. Fällt es dir schwer, einer guten Melodie ebenso gute Lyrics hinzuzufügen?

BB: Hmm, da ist etwas Wahres dran. Für einige der Songs auf "My Old, Familiar Friend" waren bereits Melodien vorhanden, aber ich habe noch nach den passenden Texten gesucht. Ich hatte vielleicht hier und da eine Zeile oder einen Refrain, aber nichts Vollständiges. Mit einigen dieser Lieder habe ich wirklich gekämpft, weil genau aus dem Grund, dass eine gute Melodie vorhanden war, auch gute Lyrics sehr wichtig für mich waren. Ich hatte eine gewisse Vorstellung davon, was ich haben wollte und wie die Worte klingen sollten und habe dann versucht, die Texte in den Song einzugliedern. Manchmal haben die Worte nicht einmal einen bestimmten Sinn ergeben, aber ich mochte die Art, wie sie klangen. Ich war so felsenfest von beidem überzeugt, dass das auch gar nicht so wichtig war. Es ist schon wahr, dass es schwierig ist, gute Texte zu schreiben. Ich glaube, die besten und bedeutungsvollsten Songs, die ich meiner Meinung nach geschrieben habe, kann man wahrscheinlich auch eher an den Texten als der Melodie selbst festmachen.

GL.de: Vieles von dem, worüber du auf dem neuen Album singst, geht aus emotionalen Höhen und Tiefen hervor und der Tatsache, dass das Leben und die Liebe selbst, einem oftmals Hindernisse in den Weg stellen. Ist "The Old, Familiar Friend" im übertragenen Sinne der Kummer eines gebrochenen Herzens?

BB: (Pause) Ja, zumindest ist es eines der Dinge, was ich damit ausdrücken wollte. Der Titel bezieht aber auch darauf, dass ich wieder solo unterwegs bin, nachdem ich so lange ein Teil der Raconteurs war. Ich schaue also ein wenig auf das zurück, was ich bereits vorher war. Es ist zum Teil gut und zum Teil böse, es ist aber auch schön und traurig... wieder alleine dazustehen und erneut zu beginnen (lacht). Es tut mir wirklich leid... irgendwie bin ich gerade nicht ganz bei der Sache... das passiert mir manchmal. Deine Fragen sind gut, aber wo ist mein Kopf? Okay, gleich habe ich mich wieder gefangen... oder weißt du was? Du kannst dir zur Not auch Sachen ausdenken, dann wirken meine Antworten nicht so lahm. Bitte! Aber nur, wenn du nette Dinge sagst (lacht).

GL.de: Versuche wir es doch mal anders. Für mich klingen deine Songs manchmal wie kleine Lebensweisheiten, die du mit deinem Publikum teilst. Vor allem, weil man sich als Hörer mit vielen der angesprochenen Situationen identifizieren kann. Wie denkst du darüber?

BB: Ich hoffe doch sehr, dass die Leute, die meine Musik hören, auch etwas mit den darin angesprochenen Themen anfangen können. Ich sehe es als Herausforderung an, über Sachen zu singen, die andere Menschen nachvollziehen und eventuell sogar auf ihr eigenes Leben beziehen können. Bei meinem neuen Album komme ich mir manchmal sogar etwas moralisierend vor, was sich auch etwas mit deiner Aussage und dem Wort "Lebensweisheit" deckt. Ich möchte auf gar keinen Fall einen belehrenden Eindruck hinterlassen. Das macht mir etwas Sorgen. Es gibt schon Lieder, die diesen Weg ein wenig einschlagen und sagen "Tue dies, mache das. Leben dein Leben so..." Ich frage mich selbst, warum ich es so und nicht anders geschrieben habe... vielleicht hängt es damit zusammen, dass einiges auf dem Album mit dem Gedanken an meine Ex-Freundin geschrieben wurde. Ich war etwas frustriert, weil sie nicht so viel Ehrgeiz und Interesse an bestimmten Dingen zeigte. Es war etwas deprimierend für mich, weil sie so eine süße Person ist. Ich dachte nur immer, dass es doch etwas mehr geben muss, als ein Bad zu nehmen oder ein Buch zu lesen...

GL.de: Wenn du sagst, dass dieser belehrende Charakter öfter in deinen Songs durchscheint, ist er dann nicht vielleicht eher eine Richtlinie für dich selbst statt für andere Leute?

BB: Ja, wahrscheinlich ist er wirklich so eine Art Leitfaden für mich selbst. Ich projiziere wohl einige Sachen auf mich und am Ende kommt heraus, dass sich das ganze Album eigentlich nur um mich dreht (lacht). Ich lasse die Dinge meist einfach so laufen und habe selten eine deutliche Botschaft. Alles was ich möchte, ist ein bestimmtes Gefühl zu vermitteln. Das kann sich während eines Songs ändern und mehrere Gefühle können zum Ausdruck gebracht werden. Meistens ist die ganze Angelegenheit so etwas wie die Dokumentation eines Bewusstseinsstroms. Oft kann ich hinterher nicht einmal genau erklären, von was ein bestimmter Song überhaupt handelt (lacht). In Interviews muss man sich dann ab und an mal etwas ausdenken...außer heute (guckt unschuldig).

GL.de: Du willst also nicht belehrend wirken, aber man kommt bei deiner neuen Platte nicht umhin, die eine oder andere Aussage vielleicht als allgemeinen Ratschlag zu interpretieren. Ben Kweller hat vor kurzem in einer Radiosendung bei BBC 2 sogar seinen Rat in Liebesangelegenheiten kund getan. Er greift also zu noch viel direkteren Mitteln...

Brendan Benson
BB: Oh Mann, echt? Wenn sich jemand in dieser Hinsicht einen Rat bei mir holen wollen würde, wäre er wohl an der falschen Adresse (lacht laut). Ich könnte das nie machen! Ich würde dieser Person sagen, dass er den falschen Typ gefragt hat und Ben das sicherlich besser machen könnte. Ich fange ja selbst erst an langsam durchzublicken, was dieses Thema angeht. Ich würde wahrscheinlich mehr Böses, als Gutes anrichten, wenn ich jemanden mit einem Rat zur Seiten stehen müsste. Liebe ist... (Pause) ...Liebe ist harte Arbeit. Ich habe noch vor einiger Zeit nicht wirklich verstanden, wie viel Arbeit es sein kann. Das ist der einzige Rat, dem ich jemanden geben könnte. So lange du nicht bereit bist, hart für eine Beziehung zu arbeiten, solltest du dir im Klaren darüber sein, dass es vielleicht nicht funktionieren wird. Natürlich kann man über die große Liebe stolpern, aber das passiert eher selten. Trotzdem lohnt es sich dafür zu arbeiten... jetzt höre ich mich ja doch so an, als ob ich gerade mitten auf Sendung wäre und einen Ratschlag geben würde (lacht).

GL.de: Einige der neuen Songs klingen sehr gefühlvoll, andere viel optimistischer und fröhlich, wobei sie teilweise doch dieselbe Thematik streifen. War es eine bewusste Entscheidung, diese Balance zu schaffen?

BB: Nein, das würde ich nicht sagen. Ich habe die Songs nicht einmal ausgesucht. Ich hatte so um die 40 Lieder am Ende und bin diese dann zusammen mit Gil Norton durchgegangen, wobei er aber das Tracklisting zusammengestellt hat. Er hat da relativ frei nach seiner Meinung und seinem Geschmack ausgewählt. Es gab noch eine Reihe von anderen Songs, die ich gerne auf dem Album gesehen hätte und die vielleicht sogar stärker gewesen wären. Manche von ihnen waren umso einiges dunkler. Besonders ein Song, den ich wirklich unheimlich mochte, fand er gar nicht so passend. Wie hat er sich nochmal ausgedrückt? (Pause) Das Lied sei zu sehr "Broadway" oder ein "Show-Tune". Ich war etwas entsetzt und beleidigt, aber letztendlich wollte ich ja, dass mir jemand diese Art von Entscheidung abnimmt und deshalb habe ich ihm vertraut und ihn machen lassen. Der einzige Song, bei dem ich wirklich darauf bestand, dass er mit auf das Album kommt, war "Lesson Learned". Ich habe dieses Lied komplett alleine aufgenommen. Ich mag es sehr, weil es so in Kontrast zu den anderen Stücken steht und so viel anders klingt. Es ist viel stimmungsvoller als der Rest der Platte. Mir gefallen diese beiden Seiten des Albums, dieses Ying und Yang. Wenn man es so betrachtet, ist das ganze Leben so, irgendwie immer bittersüß und niemals nur süß oder nur bitter. Ach, es ist schwer das in Worte zu fassen (lacht).

GL.de: Zum Abschluss eine leichtere Frage - du wirst Ende des Jahres wieder nach Europa kommen und einige Shows spielen. Bei deiner letzten Tour in Deutschland wurde dein Konzert in Berlin sogar von der Polizei unterbrochen. Wirst du dieses Mal Vorkehrungen treffen, damit das nicht noch einmal passiert?

BB: Das stimmt, das hatte ich ja beinahe vergessen... warst du da?

GL.de: Nein, ich war bei den White Stripes, die am selben Abend gespielt haben. Bob Dylan war obendrein auch noch in der Stadt, da fiel es wirklich nicht leicht sich zu entscheiden...

BB: Oh, jetzt fällt es mir wieder ein, The White Stripes haben mit The Greenhorns gespielt. Was? Bob Dylan war zu dem Zeitpunkt auch in Berlin? Ich hatte also absolut keine Chance! (lacht)

GL.de: Dafür hattest du hinterher viel Presse, weil die Polizei dein Konzert gestürmt hat und dich wegen Ruhestörung mit auf die Wache nehmen wollte.

BB: Stimmt auch wieder! Ich erinnere mich, es war ein ausverkauftes Konzert und dazu noch ein sehr schönes... Sicherheitsvorkehrungen bei der kommenden Tour? Das überlasse ich dann lieber den zuständigen Clubs, glaube ich. Ich könnte natürlich auch extra laut spielen und das mal testen (lacht). Ich weiß bis heute nicht, warum damals die Polizei vor der Tür stand und sich beschwert hat, weil wir doch gar nicht so laut waren. Immerhin spielten wir in einem ganz normalen Club, in dem ständig Konzerte stattfinden. Wer tritt denn sonst dort auf? Ich kann doch nicht so viel lauter gewesen sein als andere Bands. Neben dem Club gab es zwar Wohnungen, aber trotzdem hat es keinen Sinn gemacht, weil wir ja im Keller gespielt haben.

GL.de: Hast du am Ende trotzdem die lustige Seite des Vorfalls gesehen?

BB: Ja, schon. Wir haben selbst zu dem Zeitpunkt, als die Polizei da war, viel Spaß gehabt. Erst später habe ich mir noch einige Gedanken gemacht und fand das alles etwas eigenartig. Als Club veranstaltet man natürlich Konzerte und ich kann mir nicht erklären, warum wir so viel Aufsehen erregt haben. Vielleicht war es einfach zu spät am Abend? Ich hoffe, ich spiele das nächste Mal woanders und vielleicht in einem etwas größeren Club. Nicht zu groß, weil ich diese intimen Shows sehr mag.

GL.de: Dann freuen wir uns auf die Tour im Herbst und danken dir herzlich für das Gespräch.

Weitere Infos:
www.myspace.com/brendanbenson
Interview: -Annett Bonkowski-
Fotos: -Pressefreigaben-
Brendan Benson
Aktueller Tonträger:
My Old, Familiar Friend
(V2/Cooperative Music/Universal)




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