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Am liebsten ganz natürlich
CATT
Gäbe es Catharina Schorling alias CATT nicht schon - man könnte sie nicht besser erfinden. Obwohl kaum Mitte 20, gelingt es der in Berlin heimischen Singer/Songwriterin mit beeindruckender Leichtigkeit, Gegensätze zu vereinen. Auf ihrem aktuellen Mini-Album "Moon" lässt sie starke Melodien und großen Wiedererkennungswert mit ausgefallenen Arrangements und ungewöhnlicher Instrumentierung zu zeitlos schönem Pop abseits des Mainstreams verschmelzen, während sie als Multitalent an Piano, Trompete und Posaune bereits seit einigen Jahren immer wieder an der Seite von Künstlern beeindruckt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Gestandene Indie-Größen (Judith Holofernes, Kat Frankie oder Niels Frevert) begleitete sie genauso wie fürchterlich uncool anmutende Popstars (Julia Engelmann, Sarah Connor oder - schluck! - Die Lochis) und faszinierte dabei nicht nur mit ihrem facettenreichen Können als Instrumentalistin, Arrangeurin und Songschreiberin, sondern auch mit einer gleich auf den ersten Blick liebenswerten ungezwungenen Natürlichkeit. Derzeit feilt sie an ihrem ersten Full-Length-Album, im Gespräch mit Gaesteliste.de dagegen ging es vor allem über ihren ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte bisher, denn eines ist sicher: Fortsetzung folgt!
"Es ist jetzt ein bisschen mehr als zwei Jahre her, dass ich beschlossen habe, eigene Lieder zu machen", verrät Catharina, als wir sie Anfang April in ihrer Berliner Wahlheimat erwischen. "Davor habe ich studiert, viel für andere gearbeitet und mich dabei auch echt ein Stück weit verzettelt und auch hinter all den sicheren Jobs mit großen Namen versteckt. Deshalb war es für mich ein riesiger Schritt, zu sagen: Ich nehme mir die Zeit, suche mir Leute zusammen und traue mich, ihnen etwas zu zeigen. Den Song 'Moon' habe ich relativ schnell geschrieben - der kam so richtig zu mir -, und da wusste ich, dass das jetzt der Moment ist, an dem ich 'raus' möchte!" Die ersten Schritte machte Catharina allein - ohne Band, ohne Produzent, ohne Label, aber sofort mit positivem, nein, überschwänglichem Feedback und beachtlichen Zugriffszahlen bei den einschlägigen Online-Portalen. "Der größte Unterschied zu heute ist, dass ich damals noch nichts hatte und nichts wusste", erklärt sie. "Ich hatte zuvor ja immer nur in großen Konstrukten, in denen eh alles schon lief, mitgemacht. Also habe ich mich einfach bei Online-Plattformen schlau gemacht und den Song dort hochgeladen. Da fuchst man sich dann so rein und das ist dann auch total aufregend. Außerdem haben wir noch ganz ohne Budget ein kleines Musikvideo gedreht, und es war dann ganz überraschend und ganz toll, dass Menschen den Song gehört haben. Allein dieser erste Song hat dann dazu geführt, dass ich bei Kat Frankie mitgefahren bin."

Hatte sie zuvor nur als Musikerin für andere auf der Bühne gestanden, konnte sie auf dieser Tournee im März 2019 erstmals auch mit eigenen Songs - und beeindruckendem Multitasking - glänzen: Allein auf der Bühne loopte sie sich bei vielen Songs mit Stimme, Piano, Trompete, Posaune und im wahrsten Sinne des Wortes handgemachten Beats eine ganze Band zusammen und fand schnell viele neue Anhänger. Wenige Monate später erschien dann die ebenfalls in Eigenregie instrumentierte und produzierte Mini-LP "Moon" beim Berliner Liebhaberlabel Listenrecords. Unterstützt von einem kleinen Team, das ihr viel Arbeit im Hintergrund abnimmt, hat Catharina nun den Kopf frei für die wirklich wichtigen Dinge. "Jetzt liegt mein Fokus ganz woanders", bestätigt sie. "Ich frage mich: Was ist meine künstlerische Aussage, was will ich eigentlich machen mit meiner Musik? Wie schaffe ich es, selbst zu bestimmen, wie sie klingen soll, ohne mich unter Druck zu setzen? Diese inhaltlichen Gedanken, die musikalischen Gedanken, habe ich mir anfangs noch gar nicht gemacht. Da habe ich erst einmal viel ausprobiert, auch mit verschiedenen Produzenten, bis ich über die Zeit zu der Erkenntnis gekommen bin, dass ich die EP selbst produzieren möchte."

Doch der Reihe nach. Aufgewachsen ist Catharina in einem Dutzend-Seelen-Dorf im Wendland, in dem sich musikalisches Interesse nicht in Stromgitarren, Punkrock und Rebellion gegen die eigenen Eltern niederschlug, sondern in klassischem Klavierunterricht und ein durch die in der Kirche aktive Familie gefördertes Engagement im Posaunenchor. "Ich kannte damals nur die Klassikszene, in die ich durch Akademien reingerutscht bin und ich kannte heftige virtuose Jazzer", erinnert sie sich. "Aus meiner ländlich-naiven Perspektive sah es so aus, als gäbe es nur diese Arten von Musik. In dem Klassikumfeld ist mir dann schnell klargeworden, dass zehn Stunden Üben jeden Tag nicht mein Ding ist, aber ich konnte in eine leere Weinflasche pusten und wusste, welcher Ton das ist, ich konnte aus dem Stegreif Lieder arrangieren und improvisieren. Als ich dann von dem Musikstudium las, was ich dann letztlich auch gemacht habe – Musikproduktion, Komposition und Klavier, aber eher im Pop-Kontext -, dachte ich: 'Krass, so etwas gibt es? Das ist ja genau das, was ich machen will!' In Catharinas engstem Umfeld traf das allerdings nur bedingt auf Gegenliebe. "Als ich dann gesagt habe, dass ich nach Berlin gehe, um Musik zu machen, war meine Familie erstmal nicht wirklich begeistert", sagt sie. "Das trotzdem zu machen, war dann vielleicht schon eine kleine Art von Rebellion, weil das nicht ihren Sicherheitsvorstellungen entsprochen hat. Dass das als Beruf angesehen wird, musste ich mir wirklich jahrelang erarbeiten."

Rückblickend ist Catharina froh, dass sie ihren Umzug nach Berlin mit ihrem Studium verbunden hat. So musste sie nicht vollkommen allein versuchen, als Musikerin in Berlin Kontakte zu knüpfen und Fuß zu fassen, sondern war von Anfang an in ein Musikerumfeld integriert. Dort traf die "total übermotivierte Studentin, die unbedingt etwas machen und lernen wollte", wie Catharina sich selbst beschreibt, nicht nur auf Studenten, die auch Musik machten, sondern auch auf Dozenten aus der Branche, die oft über die richtigen Kontakte verfügten und ihr die Tür zu vielen Projekten öffneten. "Über ein, zwei, drei Jahre sind so dann relativ fließend immer neue Sachen dazugekommen, bei denen ich etwas lernen konnte", erinnert sie sich. "Das war dann ganz am Anfang eine kleine Tour, bei der ich Klavier spielen sollte, obwohl ich vorher noch nie auf Tournee gewesen war. Ich habe einfach gesagt: 'Na klar habe ich Banderfahrung!' und mir schnell ein Nord Stage [Keyboard] geholt und mich in die Bandprobe gesetzt. Die Tour ist letztlich nicht zustande gekommen, aber das Konzert in Berlin hat stattgefunden, und dort hat ein Produzent gesehen, wie ich Klavier, Trompete und Posaune gespielt habe."

Dieser Produzent, Benjamin Bistram, war vom Enthusiasmus der jungen Studentin angetan und engagierte Catharina kurzerhand als Studiomusikerin und Arrangeurin für eine ganze Reihe Produktionen im Deutsch-Pop und Hip-Hop-Umfeld, während sie gleichzeitig bei diversen Jam-Sessions auch Live-Erfahrung sammelte. "Da habe ich dann schnell viele Musiker aus der Berliner Indie-Szene kennengelernt und wir haben viele nette Abende in Kneipen zusammen verbracht", erzählt sie. "Irgendwann fragte mich dann Judith Holofernes, ob ich bei ihr mitmachen will." Im Herbst 2018 begleitete Catharina die ehemalige Wir-Sind-Helden-Frontfrau auf Tour - und machte offenbar mächtig Eindruck: "Unser Neuzugang, Catharina Schorling, ist vor und hinter der Bühne ein riesiger Gewinn", schrieb Holofernes nach der Gastspielreise in ihrem Tourrückblick.

Ob all dieser Puzzleteile und ihrer Art, "übermotiviert überall aufzuspringen, wo sich Chancen ergeben haben", platzte Catharinas Terminkalender bald aus allen Nähten. "Ich weiß gar nicht, wie ich das alles unterbekommen habe", sagt sie rückblickend. "Ich habe teilweise drei oder vier Termine am Tag gehabt. Das war sicherlich gesundheitlich auch gar nicht so gut, und zwischendurch habe ich schon mal gemerkt, dass der Körper echt schlapp gemacht hat und ich mir überlegen musste, wie ich das weiter angehe." So verschob sich langsam, aber sicher auch das Verhältnis zwischen Musik als Selbstverwirklichung und Musik als Job. "Anfangs habe ich mich natürlich über jeden Job gefreut, den ich bekommen konnte", gesteht sie. "Nach einer Weile habe ich dann aber schon festgestellt, dass mir die Indie-Sachen mehr Spaß machen, wenn ich die Musik mag und die Mitmusiker richtig sympathisch sind und man richtig auf einer Wellenlänge liegt." Trotzdem war sie lange weiter bei anderen Produktionen aktiv, spielte in der "The Voice of Germany"-Live-Band oder für Werbeclips, schließlich will die Miete bezahlt werden, und außerdem, da ist sich Catharina sicher: "Lernen kann man ja überall etwas." Schließlich hatte sie gerade bei ihrer Arbeit für andere die Gelegenheit, praktisch als Außenstehende in alle möglichen Kontexte von klein bis groß hineinzuschnuppern, ohne selbst zu sehr in die Konstrukte verstrickt zu sein. Die gewonnene Erfahrung, ganz gleich, ob es Promo-Ideen, Einfälle für Videoclips, Dos and Don'ts bei Tourneen oder einfach nur die Erkenntnis ist, wo man sich besser Unterstützung holt und was auch allein zu stemmen ist, steckt Catharina nun in ihre eigene Musik, die eigene Karriere, und das half ihr, bei der Auswahl von Label, Bookingagentur und Musikverlag umsichtiger sein zu können als viele andere Newcomer.

Doch nicht nur in puncto Business sieht sie ihren Weg der kleinen Schritte positiv: "Es ist sicherlich anstrengend, aber auch schön für Künstler, wenn sie erst einmal ein paar Jahre ihren Weg und ihre Stimme finden können - möglichst auch, bevor ihnen andere Menschen reinreden. Wenn man schon weit genug mit seiner eigenen Vision gekommen ist, dann können andere Menschen auch eher aufspringen und einen unterstützen, anstatt zu versuchen, alles auseinanderzureißen und das in irgendeinem vorgefertigten Konzept unterzubringen." Inzwischen ist Catharina an dem Punkt angekommen, an dem die reinen Jobs für andere fast vollkommen in den Hintergrund rücken und sie sich ganz auf ihr eigenes Ding und das erste Full-Length-Album, das dieser Tage entsteht, konzentrieren will. "Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass ich mich dazu durchringen kann, aber im Schreibprozess der letzten Wochen habe ich gemerkt, dass das jetzt einfach dran ist. Ich weiß, dass ich der Sache jetzt meine komplette Aufmerksamkeit schenken muss, denn wenn ich es nicht tue, wird es auch niemand anders machen. Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen es merken, wenn ich das ganz fokussiert und mit viel Freude mache."

Die unbändige Freude am Musikmachen und am eigenen Tun merkt man Catharina aber auch schon auf ihrer aktuellen Mini-LP an, die nicht zuletzt deshalb begeistert, weil man hier ihre Visionen in ursprünglichster Form zu hören bekommt - ohne den Filter eines Produzenten, der alles besser weiß, ohne großen Input eines Labels, das auf klare Vermarktungsstrategien abzielt. Dennoch sei die Frage erlaubt: War es immer nur ein Segen oder manchmal auch ein Fluch, "Moon" ganz allein in Angriff zu nehmen? "Es war sicherlich manchmal auch ein Fluch", erwidert Catharina, "in dem Sinne, dass ich manche Dinge, die mir vorschwebten, nicht direkt erzeugen konnte oder ein Demo manchmal noch nicht wie der fertige Song klang, obwohl schon alle Elemente da waren, weil rein handwerklich die Frequenzen noch nicht aufgeräumt worden waren. Da fehlt dann oft doch Erfahrung, wie man mit den Elementen während der Produktion umzugehen hat. Abgesehen davon glaube ich allerdings, dass es der richtige Weg war, mich selbst ranzutasten. Ich habe eine sehr klare Vision davon, wie es am Ende klingen soll, und habe viel zu viel Zeit darauf verwendet, Produzenten zu erklären, was ich haben will, bevor ich mich dazu entschlossen habe, die Zeit lieber dafür zu verwenden, es selbst zu versuchen." Bei dieser Entscheidung half nicht zuletzt, dass Catharina oft auch ganz besonders die Platten anderer Künstler schätzt, die von den Musikern selbst produziert wurden und dabei ganz viele Eigenheiten zutage förderten, die ein Produzent am Ende des Tages womöglich glattgebügelt hätte. "Ich glaube, der spezielle Sound eines Künstlers entsteht ganz oft durch die eigensinnige Art, etwas aufzunehmen oder zu produzieren, und natürlich würde ich auch gerne einen Weg einschlagen, auf dem ich eine eigene musikalische Sprache entwickeln kann", sagt sie. "Das heißt allerdings nicht, dass ich in Zukunft immun gegen die Ideen anderer sein werde, aber eine eigene Sprache im Klang und in der Art, wie die Lieder arrangiert und aufgenommen sind, das wäre schon toll!"

Allein damit schwimmt Catharina heute schon gegen den Strom, denn ganz offensichtlich steht heute selbst auf Indie-Terrain für viele Künstler statt Eigensinn und Unverwechselbarkeit eher das Anknüpfen an bestimmte Zielgruppen oder das Erreichen bestimmter Playlists auf Spotify und Co. und damit gefällige Beliebigkeit im Vordergrund. Trotzdem sind auch für sie externe Produzenten und Aufnahmen oder Konzerte mit Band alles andere als ein Tabu, denn schließlich soll es nach vorn gehen. Doch ist größer immer besser? "Nein!", antwortet sie nach kurzem Zögern. "Größer ist nicht immer besser, aber wenn man schon eine Vision hat, kann man sich natürlich noch ausgewählte tolle Menschen dazuholen und gemeinsam noch mehr Kraft entwickeln. Im besten Fall wird es am Ende dann reicher statt größer oder pompöser. Doch selbst wenn etwas Neues dabei herauskommt: Wichtig ist nur, dass man ganz dahintersteht und mit dem Herzen dabei ist. Immer bei sich zu bleiben, ist aber sicher auch die größte Herausforderung, wenn Erfolg mal kommt und mal geht, andere Leute mitreden wollen und Geld mit drinhängt. Da fängt man sicher manchmal an, an seinen eigenen Zielen zu zweifeln." Dass man sich gar nicht immer strikt für das ein oder andere entscheiden muss, beweisen auch die Lieder auf "Moon", die trotz eines unverkennbaren popmusikalischen Kerns mit so viel kunstvollem Drumherum beeindrucken, dass sie nie zu glatt oder offensichtlich daherkommen. Auch wenn der Einsatz von Elektronik ausdrücklich erlaubt ist, sind die Songs in Entstehung und Sound doch betont organisch. Bei Songs wie "Moon" oder "Sea" scheint zudem allein ob der Titel auch eine gewisse Naturverbundenheit durch, die nicht zuletzt Catharinas Herkunft geschuldet ist. "Ich bin von Wald umgeben aufgewachsen", sagt sie, "und vermutlich bin ich deshalb auch heute so gerne dort. Im Wald zu sein, macht mich richtig ruhig und glücklich. Ich mag Natur und Landschaften jeder Art und fühle mich schon sehr geerdet, wenn ich draußen bin."

Umringt von Natur konnte sie Anfang des Jahres auch Songs für ihr kommendes Full-Length-Debüt schreiben. Ein Stipendium der Roger-Willemsen-Stiftung ermöglichte ihr einen längeren Aufenthalt in der Villa des früh verstorbenen Journalisten in Wentorf bei Hamburg und so die Möglichkeit, erstmals Lieder mit Zeit und Ruhe anstatt in flüchtigen Momenten unterwegs zu schreiben. Das Gefühl, die Atmosphäre und die Szenerie der Natur spielen für Catharina aber nicht nur beim Schreiben der Songs eine Rolle, sondern auch bei den Aufnahmen. In Willemsens Villa richtete sie sich ihr Studio im Gartenhaus ein, um die besondere Stimmung des Ortes einzufangen - Vogelgezwitscher inklusive. "Ich habe versucht, schon ganz viel dort aufzunehmen, weil ich mir sicher bin, dass man die Atmosphäre, die wunderschöne Stimmung zwischen den Tönen mithören kann", sagt sie. "Ich bin gespannt, wie sehr das am Ende der Fall sein wird, denn gerade ist ja alles noch im Entstehen begriffen."

Musikalisch wird Catharina auf der LP ohne Frage einen ähnlich großen Bogen spannen wie bereits auf "Moon". Dabei ist es oft gar nicht so leicht, die musikalischen Einflüsse auszumachen. In Rezensionen reichen die Assoziationen - vermutlich je nach Alter der Autoren - von Carole King und Stevie Wonder bis zu Alice Phoebe Lou. Für Catharina selbst dagegen ist trotz breit gefächerter Interessen Bon Ivers Justin Vernon eine besonders große Inspiration, sowohl als Songwriter und Musiker in seiner eigenen Band wie auch als Produzent für andere Künstler wie The Staves. "Was er tut, bestärkt mich darin, einfach mein Ding zu machen und mich nicht davon irritieren zu lassen, dass der Zeitgeist scheinbar gerade etwas anders ist", sagt sie, wissend, dass sie so nicht unbedingt auf der Überholspur zum (kommerziellen) Erfolg unterwegs ist. "Man muss sich ja auch fragen, ob man wirklich kommerziellen Erfolg mit Musik haben will, wenn man selbst nicht dahintersteht", gibt sie zu bedenken. "Plötzlich bist du dann genau dafür berühmt und die Leute wollen genau das von dir hören. Das muss man sich natürlich überlegen, ob man so etwas machen möchte." Sie hält kurz inne. "Ich selbst würde das nicht machen wollen. Ich möchte lieber authentisch sein, und irgendwer wird's dann halt schon mögen."

Die erste Tournee als Headlinerin, die eigentlich Anfang Mai beginnen sollte, ist wegen der allgemeinen Umstände inzwischen auf Anfang 2021 verlegt worden, trotzdem gibt es für Catharina derzeit gute Gründe, glücklich zu sein: "Ich bin sehr glücklich, denn ich weiß jetzt, dass ich als CATT meine Musik machen möchte, weil ich mich bisher noch nie getraut habe, das vor mir selbst und vor anderen genau so zu sagen. Dass ich über die letzten Wochen die Erkenntnis gewonnen habe, dass mein Projekt gerade das Wichtigste für mich ist - das macht mich richtig glücklich!"

Weitere Infos:
www.catt-music.com
www.facebook.com/musicbycatt
www.instagram.com/catt
Interview: -Carsten Wohlfeld-
Foto: -Pressefreigabe-
CATT
Aktueller Tonträger:
Moon
(Listenrecords/Broken Silence)

 
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