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FLAMING ROW
Flaming Row
Das musikalische Drama "Elinoire" wurde nicht nur auf diesen Seiten mit den feinsten bekannten ausländischen Rockoper-Produktionen verglichen. Wer und was steckt hinter diesem u.a. mit einer starken Stammband (u.a. Marek Arnold) sowie einer besonders illustren Gästeliste (u.a. Gary Wehrkamp, Billy Sherwood) gesegneten Konzeptalbum? Antworten von Initiator, Hauptkomponist und Gitarrist Martin Schnella auf unsere notorischen zehn Fragen sollen es erweisen...

1. Was ist deine Definition von "guter Musik"?

Gute Musik besitzt Spannungsbögen. In guter Musik muss ich einen roten Faden finden, tolle Melodien. Alles in sich muss stimmig sein. Egal welches Genre. Ein AC/DC-Song kann genauso aufregend sein, wie ein Mike Oldfield-Opus.

2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen deines neuen Albums?

Sämtliche Musik, die ich seit meiner Kindheit gehört habe, würde ich sagen. Aber auch einfach meine eigene Kreativität, die recht schöpfungsreich war, als ich die Songs komponierte. Die meisten Ideen sind bis auf ein paar Feinheiten so geblieben, wie ich sie anfangs im Kopf hatte. Manchmal sind es aber auch Emotionen wie wütend oder einfach glücklich zu sein, die einen zu bestimmten musikalischen Ideen anspornen.

3. Warum sollte jeder dein neues Album kaufen?

"Elinoire" ist vielseitig und einfach nicht langweilig, denke ich. Es gibt viel darauf zu entdecken und es ist für fast jeden Geschmack etwas dabei. In "Elinoire" steckt jede Menge Herzblut. Da eine richtige Geschichte durch die Songs führt, kann sich jeder Hörer seinen eigenen Spielfilm im Kopf vorstellen. Es fordert dem Hörer natürlich ein wenig ab, aber genau das macht das Album ja interessant.

4. Was hast du dir von deiner ersten Gage als Musiker gekauft?

Da war ich glaube ich 14 Jahre alt. Ich wurde von einem Tanzmusik-Duo gefragt, ob ich bei einem Auftritt am Bass aushelfen konnte. Shame on me! Aber ich hab damals 300 Mark dafür bekommen und das war eine Menge Geld. Ich war und bin leidenschaftlicher CD-Sammler. Ich glaube, ich vervollständigte damit meine Judas Priest-Sammlung und kaufte mir ein neues Effektgerät für meine neueste Errungenschaft, die E-Gitarre.

5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass du Musiker werden wolltest?

Ja, meine Großeltern. Meine Oma väterlicherseits singt in einem Chor. Meine Großeltern mütterlicherseits leben heute beide nicht mehr. Sie legten mir aber die Musik nahe. "Der Junge hat gar kein Hobby", sagten sie immer. So nahmen sie mich eines Tages, ich war neun Jahre alt, mit zu einem Übungsabend der "Sösespatzen". Das ist ein volkstümlicher Harzer Chor. Ich fand das eigentlich immer ganz furchtbar. Oma und Opa zuliebe blieb ich dort aber und lernte Gitarre, da ich nicht im Chor stehen wollte. Später kam dann noch der Bass hinzu. Irgendwann, als der Metal interessanter war, stieg ich dort aus. Damals war mir das peinlich. Heute bin ich stolz drauf, da ich dort wesentliche musikalische Grundlagen erlernt habe, die mich später weiter gebracht haben. Ich bin bis heute begeisterter Musiker, was ich ohne dies nie geworden wäre.

6. Hast du immer noch Träume - oder lebst du den Traum bereits?

Jeder Mensch hat Träume. Einer von meinen ist mit Flaming Row in Erfüllung gegangen. Einen Fuß in diese Welt zu setzen... Auch wenn es bisher nur ein ganz kleiner Schritt war, bedeutet es mir unheimlich viel, erste größere Erfolge mit der Musik erreicht zu haben. Aber leben tue ich ihn noch nicht. Dafür gibt es einfach zu viele, die vermutlich auch besser Träume bleiben.

7. Was war deine größte Niederlage?

Hm, gab es die schon? Wie definiert man Niederlage? Aus musikalischer Sicht war es meine erste Studioaufnahme. Ich sollte ein Gitarrensolo einspielen und bin voller Erwartung und mit einem riesigen Selbstbewusstsein ins Studio gegangen. Im Proberaum hat das immer alles funktioniert. Aber nun hörte man jeden Ton. Und ich hab es voll verkackt. Ich war so deprimiert, dass ich zunächst nie wieder Gitarre spielen wollte. Doch die Erfahrung hatte letztlich auch ihr Gutes. Ich übte intensiver und das "Problem" löste sich dadurch mit der Zeit von selbst. Heute sehe ich jede kleinere Niederlage als Schritt nach vorne.

8. Was macht dich derzeit als Musiker am glücklichsten?

Die Tatsache, dass es in meiner Heimatstadt Osterode einfach so viele tolle und erfolgreiche Musiker gibt. Was in Osterode abgeht, ist einfach turbogeil. Vor allem können dort alle miteinander arbeiten. Ich kenne auch viele Musiker, die sich gegenseitig nichts gönnen. Doch das ist bei uns anders. Des Weiteren sind es die tollen Kontakte, die ich im Moment knüpfe. Leute, zu denen ich aufschaue, arbeiten heute mit mir an meiner eigenen Musik. Das ist doch wunderschön, oder?

9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?

"10 nackte Frisösen" von Mickie Krause. Sowas ist einfach gräuslich. Ich mag es nicht mal mehr Musik nennen. Ich hasse so etwas wie die Pest. Und da gibt es leider viel zu viel von...

10. Wer - tot oder lebendig - sollte auf deiner Gästeliste stehen?

David Gilmour von Pink Floyd.

Weitere Infos:
www.flamingrow.de
www.myspace.com/flamingrow
www.facebook.com/flamingrow
Text: -Gaesteliste.de-
Foto: -Pressefreigabe-
Flaming Row
Aktueller Tonträger:
Elinoire
(Progressive Promotion)




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