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MATULA
Matula
Es ist erst ein paar Tage her, dass Matula ihr wundervolles neues Album "Auf allen Festen" veröffentlichten - und auf diesem anders als andere klangen. "Matula machen immer am Besten ihr eigenes Ding, der Scheuklappe sei dank. Ob besser als alle anderen, kann ich nicht sagen. Aber sie sind trendresistent, es gibt bei uns keine Dreiecke auf T-Shirts, dafür schöne und nicht oberflächliche oder effekthascherische Musik. Bei uns kann man auch mal zuhören und nachdenken. Und wir sind nicht so vorlaut." sagt Texter und Bassist Stefan Beitz im Interview. Und beantwortete noch zehn weitere Fragen, ehe er mit seinen Jungs auf Tour geht. Gegangen ist, aktuell reisen Matula durch die Clubs. Hingehen!

1. Was ist deine Definition von "guter Musik"?

Gute Musik muss einfach was mit dir anstellen. Sei es, dass du vor Wut deine Bude auseinandernehmen willst, du dich im Weltschmerz suhlst oder einfach nur Luftschlagzeug spielst, weil es dich dazu zwingt. Deshalb mag ich keine elektronische Musik, da passiert bei mir gar nix.

2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?

Musikalisch eigentlich nichts, wir wollen nicht bewusst was in der Art von bestimmten Bands machen. Das können andere auch besser beurteilen. Aber Raffael, unserer Produzent, hat einigen Input geliefert und uns "neue Perspektiven" auf unsere Musik aufgezeigt. So kleine Detailsachen, die wir so gar nicht beachtet hätten.

3. Warum sollte jeder eure neue Veröffentlichung kaufen?

Wenn man ein Matula-Album kaufen muss, dann dieses, weil hier alles noch mehr auf den Punkt gebracht ist, als das zuvor der Fall war. Die Melodien, das Songwriting, das Spielerische. Wem das vorher immer ein bisschen unschlüssig war, was das soll und wie das alles gemeint ist, wird hier fündig werden, so meine ich.

4. Was hast du dir von deiner ersten Gage als Musiker gekauft?

Alle Gagen sind bisher direkt reinvestiert worden, wir scheffeln keine Kohle damit. Geht ja auch leider so ziemlich jeder Indie-DIY-Band so. Das höchste der Gefühle war vielleicht mal ein Einkauf unterwegs beim Penny.

5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass du Musiker werden wolltest?

Als ich Slash in diesem Video auf dem Deck eines Öltankers spielen sah, wusste ich es: So, aber nur in cool. Hat bedingt geklappt. Und ganz ehrlich: Bevor ich die anderen drei kennengelernt habe, war das überhaupt nicht vorhanden. Aber als sich diese Gelegenheit bot, war ich sowas von dabei.

6. Hast du immer noch Träume - oder lebst du den Traum bereits?

Wenn man mal so zurück guckt, ist das hier schon alles ganz geil. Das ist schon viel mehr, als wir uns erträumt haben. Über zehn Jahre überall spielen, jetzt das dritte Album: finde ich schon traumhaft. Alles was jetzt kommt, nehme ich aber gerne mit.

7. Was war deine größte Niederlage?

Generell alle schlechten Konzerte, vor allem die, die zu einer Zeit stattfanden, in der man glaubte, das endlich hinter sich zu haben. Das wurmt extrem.

8. Was macht dich derzeit als Musiker am glücklichsten?

Einfach zu sehen, dass es jetzt endlich losgeht mit der neuen Platte und man endlich das Ziel in Sichtweite hat. Diese Untätigkeit in den letzten Monaten 2013 war echt hart.

9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?

Alles von diesen Hippie-Elektro-Djs aus der letzten Zeit. Was sind das allein für Namen, die die haben? Wankelmut? Klingande? Wir sind doch nicht im Zauberwald!

10. Wer - tot oder lebendig - sollte auf deiner Gästeliste stehen?

Ich fänd Keith Morris ganz cool. Und Maren (schönen Gruß!), aber die ist eigentlich immer drauf.

Weitere Infos:
www.matulaband.de
www.facebook.com/matulaband
Text: -Gaesteliste.de-
Foto: -Pressefreigabe-
Matula
Aktueller Tonträger:
Auf allen Festen
(Zeitstrafe/Indigo)




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