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Zum anfassen und ausrasten

The Chemical Brothers

Köln, Palladium
26.02.2005
The Chemical Brothers
Tom Rowlands und Ed Simons aka The Chemical Brothers geben sich mal wieder die Ehre und absolvieren zwei natürlich ausverkaufte - und von Gaesteliste.de präsentierte - Shows in Köln und Berlin. Zwei Typen, die ein paar Knöpfe drücken und damit den ganzen Saal zum kochen bringen, zusätzlich werden mit allerlei Multimedia-Effekten die restlichen Sinne betäubt. Wenn man die Chemical Brothers live erlebt, dann darf man gewiss von einem makellosen Beispiel einer grandiosen Live-Show mit elektronischer Musik sprechen. Die dazu auch noch rockt.
DJ James Holroyd durfte zunächst ab dem Einlass die einströmenden Menschen mit einem angenehmen Mix beschallen und als um Punkt 21:00 Uhr mit dem Intro "Tomorrow Never Knows" gestartet wurde und die beiden Chemicals direkt mit dem Knaller "Hey Boy Hey Girl" ihr Set beginnen, tobte sofort die komplette Halle, bis in die letzte Reihe. Da sind definitiv Party People in the house. Und die können diesmal die beiden Menschen auf der Bühne sogar fast richtig sehen, denn bei ihrem letzten Abstecher in's Palladium haben sich Tom und Ed noch ziemlich auf ihrer damalig installierten "Kanzel" versteckt. Diesmal also fast Chemical Brothers zum anfassen - und sie scheuten auch nicht davor zurück, ihr Equipment auf Autopilot zu stellen und ab und zu zum Bühnenrand zu schlendern. Und dazu wie immer eine unglaubliche Lightshow mit Leinwänden (auf denen zu jedem Track passende Animationen äußerst effektvoll eingesetzt wurden), unzähligen Spots und natürlich Laser-Kanonen. Die einzelnen Tracks wurden ähnlich einem DJ-Set teilweise ineinander gemixt, und gewannen dadurch des Öfteren noch mehr an Dynamik - was bei einer Live-Show absolut willkommen ist. Schon recht früh wurde die aktuelle Single "Galvanize" und alte Klassiker wie "Block Rockin' Beats" und "Song To The Siren" verbraten, "Temptation / Star Guitar" brachte dann eine erste Verschnaufpause. Bei "Hoops" dürften alle New Order-Fans ob der eingestreuten "Blue Monday"- und "Temptation"-Beats schier ausgepflippt sein, und als Abschluss des Hauptsets brachten die Chemicals "The Golden Path" und das "Elektrobank"-Outro. Nach einer kurzen Pause legten sie dann noch mit "Hold Tight London" und dem fantastischen "The Private Psychedelic Reel" nach, um nach fast zwei Stunden ein komplett zufriedenes und sich immer noch in bester Party-Laune befindendes Publikum hinaus in die Kälte zu entlassen. Eine unglaubliche Show.
Surfempfehlung:
www.thechemicalbrothers.com
www.chemicalbrothers.net
www.astralwerks.com/chemical/default.html
www.chemical-brothers.de
Text: -Stefan Lund-
Foto: -Pressefreigabe-

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