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The Creepshow
Bloodsucking Zombies From Outer Space

Hamburg, Logo
16.10.2008
The Creepshow
Im Interview mit Gaesteliste.de versprach Sarah Sin, Sängerin von The Creepshow, dass sie jeden Besucher, der nicht mitmacht, dazu bringen würde, ein Teil der Show zu werden. Und ihr Bassist Sean Sickboy sagte: "Auf unseren Shows wird sich definitiv niemand langweilen!" Wir machten die Probe und besuchten den deutschen Tourauftakt der Kanadier im Hamburger Logo. Und vor in diesem tummelte sich schon vor dem Auftritt der Support-Band Bloodsucking Zombies From Outer Space aus Österreich die hanseatischen Rock N Roll-, Gothic und Rockabilly-Szene. Heißt: Mächtig Schmiere in den Haaren, Leopardenfell auf Handtaschen, Schuhen und Regenschirmen, Totenköpfe, Strapse, Schminke, Flammen und kurze Röcke. Die Creepshow konnte beginnen.
Zuvor aber gab es noch die Bloodsucking Zombies From Outer Space, die im März ihr aktuelles Album "Monster Mutant Boogie" auf Fiendforce veröffentlichten und zwar böse angemalt auf die Bühne kamen, sich aber schnell als recht nette Typen outeten und sich deutlich merkbar über die äußerst positiven Bewegungen des Publikums freuten. Denn das feierte zum herrlich schnellen und wunderbar horrorpunkigen Psychobilly des Quartetts die erste Party. Erster musikalischer Höhepunkt des Ganzen war der aktuelle Titeltrack, Blickpunkt der singende Schlagzeuger Dead "Richy" Gein und der krönende Abschluss eine fast schon geniale Coverversion des Alice Cooper-Klassikers "Poison". Ein perfekter Abschluss einer richtig starken Show. Bis Ende Oktober ist das Quartett noch mit The Creepshow unterwegs, im nächsten Jahr soll es eine Headliner-Tour geben. Nur mal nebenbei...
Auch The Creepshow beendeten ihren gut einstündigen Auftritt mit einer nicht von ihnen stammenden Nummer. Allerdings zeigten sie hier weit weniger Kreativität und stimmten "Halloween" von den Misfits an. Ebenso unspektakulär begann auch ihre Show. Fast schon unauffällig schlichen sie auf die Bühne. Bei Licht, ohne Verkleidung, einfach ein paar Mucker und eine äußerst zierliche Sängerin. Doch kaum schnappte sich Sickboy seinen Bass, griff Sarah erstmals zum Mikro, ertönte leise das Keyboard von The Reverend McGinty – schon wurde es spektakulär. Und dabei so furchtbar nett und sympathisch normal. Sarah piepste kichernd, lobte das deutsche Bier – nach einem Schluck Gold... - und lud alle Anwesenden zur Aftershow-Party ein, Sickboy spielte den Lässigen, der Referend grinste debil und Matt Pomade gab den Takt an. Unauffällig, souverän, gut. Lachend und albernd stimmte die Band das schönste ihrer aktuellen Platte plus einiges mehr an und verbreitete einfach gute Laune. Zugegeben, die Mitmach-Aufforderungen der Frau Sin erreichten nicht jeden Besucher und nicht wenige standen einfach da und schauten sich das Ganze von hinten an, doch bei Krachern wie "Rue Morgue Radio", "Run For Your Life" oder "Take My Hand" kam sicher bei keinem Langeweile auf. Das Versprechen also wurde eingelöst.
Surfempfehlung:
www.thecreepshow.org
www.myspace.com/thecreepshow
www.zombies.at
www.myspace.com/bloodsuckingzombiesfromouterspace
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Mathias Frank-

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