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Konzert-Bericht
 
Wie damals

Pearl Jam
Gomez

Berlin, Wuhlheide
15.08.2009
Pearl Jam
Bei diesem Konzert gab es im Grunde genommen nur zwei Dinge zu bemängeln, von denen nur eins mit Musik zu tun hatte: Denn das, was Gomez Punkt 19 Uhr begannen, bewegte sich leider am Rande der Bedeutungslosigkeit. Songs, die weder besonders eingängig noch besonders interessant klangen, vermochten niemanden so recht vom Hocker zu reißen. Ein am Bühnenrand herumstiefelnder Eddie Vedder war das einzige, was das Publikum derweil mit mehr als nur Höflichkeitsapplaus quittierte.
Im Gegensatz zum letzten Pearl Jam-Konzert in der Wuhlheide (Gaesteliste.de berichtete) gab es zwar auch diesmal einen durch Wellenbrecher abgesperrten Bereich vor der Bühne - aus nicht nachvollziehbaren Gründen durften diesmal die Massen allerdings völlig uneingeschränkt hineinströmen, grünes Fan Club-Armband hin oder her. Logischerweise wurde es vor der Bühne so voll, dass Eddie Vedder nach einem furiosen "God's Dice" die Menge bitten musste, simultan drei Schritte zurück zu gehen, um den Druck auf die vorderen Reihen zu mindern. Unweigerlich musste man an die traurigen Ereignisse von Roskilde vor mittlerweile neun Jahren denken.

Doch zur Musik. Ungeachtet derartiger organisatorischer Fehler spielten Pearl Jam nämlich so befreit und energiegeladen, als wäre es 1994. Einzig die beiden neuen, aber bereits bekannten Stücke des kommenden Albums "Backspacer" erwiesen sich live als eher mittelmäßig. Aber wen störte dies schon angesichts einer Setlist, die mit B-Seiten und Raritäten wie "Bee Girl", "Hard To Imagine" oder dem Dead Boys-Cover "Sonic Reducer" selbst Hardcore-Fans ungläubig dreinblicken ließ. Spielen die das gerade wirklich?

Am Ende der 2,5 Stunden-Show gab es mit "Rockin' In The Free World" einen Song, von dem Eddie Vedder meinte, er würde zu Berlin passen, aber man hätte ihn hier schießlich noch nicht gespielt. Falsch. Der gut informierte Fan weiß natürlich, dass die live-Premiere des Neil Young-Covers am 9. März 1992 im Berliner Loft statt fand. Auf die nächsten 17 Jahre also!
Surfempfehlung:
www.pearljam.com
www.gomeztheband.com
Text: -Christian Spieß-
Foto: -Pressefreigabe-


 
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