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"Don't you know that we love reunion shows?"

The Get Up Kids

Hamburg, uebel & gefährlich
23.08.2009
The Get Up Kids
Voll war es gestern Abend im uebel & gefährlich. Und heiß. Vor allem heiß. Die Vorband mal wieder knapp verpasst - den T-Shirts am Merch-Stand nach zu urteilen, war es wohl Mikroboy - ging das Konzert nach dem obligatorischen Gang zur Theke auch gleich los. Und wie es losging. Schon beim Opener "Holiday" ging es vorne gut zur Sache. "You'll be accepting my apology" sangen die Get Up Kids gleich danach und man verzieh ihnen sofort, dass sie vier lange Jahre weg waren. Spätestens als der vielkehlige Publikumschor bei "I'm A Loner Dottie, A Rebel" lautstark die legendären Zeilen "I'll be on my way back home" gröhlte, war der große Saal des uebel & gefährlich endgültig am Kochen.
Doch nicht nur das Publikum, auch die Band aus Kansas City war glänzend aufgelegt. Besonders Gitarrist und Sänger Jim Suptic scherzte ausgelassen mit seinen Zuhörern, aber auch die übrigen, sichtlich gealterten Helden waren hervorragend gelaunt und froh, wieder in Deutschland und speziell in Hamburg zu sein.

Was folgte, war ein exzellent ausgewähltes Potpourri der größten Hits, vor allem von den ersten beiden Alben und den frühen EPs: "Mass Pike", "Valentine", das unglaubliche "Woodson", "No Love", "Action And Action", das Replacements-Cover "Beer For Breakfast", "Campfire Kansas", "Out Of Reach", "Coming Clean", alles dabei, was das Get Up Kid-Herz begehrt. Mit "The One You Want" wurde auch ein Song vom noch immer aktuellen Album "Guilt Show" gespielt, das letztlich ja doch ganz nett war. Auch ein neues, unbekanntes Stück war dabei, wusste jedoch nicht unbedingt zu überzeugen. Gut, dass gleich mit "Red Letter Day" nachgelegt wurde.

Als dann als Zugaben das unvermeidliche "Don't Hate Me" gespielt wurde, gab es gar kein Halten mehr. Wildfremde Menschen lagen einander in den Armen, starrten mit glänzenden Augen ganz verzückt auf die Bühne und sangen jede einzelne Silbe mit. Sogar das ganz famose The Cure-Cover "Close To Me" gab es noch. Der krönende Abschluss war dann natürlich der Superhit der Band: "Ten Minutes".

Was für eine Nacht. So hatte man sich das erträumt, als man zuletzt von den anstehenden Reunion Shows in Deutschland gelesen hatte. Und so wie die Get Up Kids sich artig beim Publikum für das zahlreiche Erscheinen und dafür, dass man ihre Band noch kennt und schätzt, bedankten, so muss man sagen: Danke fürs Dasein, Jim, Matt, Ryan, James und Robert. Danke. Man wusste sofort wieder: "Every mistake that I make I couldn't have made without you."
Surfempfehlung:
www.thegetupkids.com
www.myspace.com/mikroboy
Text: -Felix Maliers-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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